1359 Januar 7 – Vor dem Ritter Hinrich van Meppen auf der Neustadt zu Osnabrück verkaufen Knappe Johan de Bere und Frau Gheze und ihre Kinder Evert, Johan, Hughe und Mette an Johan Hukerman das Gogericht auf der Angelbeke und zu Osterkappeln über 9 1/2 Kirchspiele: Osterkappeln, Venne, Essen, Barkhausen, Lintorf, Oldendorf, 1/2 Börninghausen und 3 auf dem Stemwede: Dilingen, Burlage und Wedeham und den dazu gehörigen Kirchhofsspieker zu Osterkappeln für 24 Mark osnabrückisch. – Zeugen: Diderich van Haren, Hinrich van Ringhelo, Johan van den Brinke und Reyneke van Hetlaghe. – Original Pergament. Zwei Siegel: des Richters und des Knappen, an Pergamentstreifen.
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1359 Januar 7 – Vor dem Ritter Hinrich van Meppen auf der Neustadt zu Osnabrück verkaufen Knappe Johan de Bere und Frau Gheze und ihre Kinder Evert, Johan, Hughe und Mette an Johan Hukerman das Gogericht auf der Angelbeke und zu Osterkappeln über 9 1/2 Kirchspiele: Osterkappeln, Venne, Essen, Barkhausen, Lintorf, Oldendorf, 1/2 Börninghausen und 3 auf dem Stemwede: Dilingen, Burlage und Wedeham und den dazu gehörigen Kirchhofsspieker zu Osterkappeln für 24 Mark osnabrückisch. – Zeugen: Diderich van Haren, Hinrich van Ringhelo, Johan van den Brinke und Reyneke van Hetlaghe. – Original Pergament. Zwei Siegel: des Richters und des Knappen, an Pergamentstreifen.
BAOS U1 1359 Januar 7
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
7. Januar 1359
Urkunde
Literatur: Weber, Ulrich: Zur frühmittelniederdeutschen Urkundensprache Osnabrücks bis 1370. Universität Oldenburg, Staatsexamensarbeit 1986, S. 340-341
Hinrich van Meppen, Ritter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ