Belehnung des Hans Snehe mit Land des Klosters Herrenbreitungen
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Urk. 30, 15
Urk. 30, A II, Herrenbreitungen
Urk. 30 Kloster Herrenbreitungen - [ehemals: A II]
Kloster Herrenbreitungen - [ehemals: A II] >> 1400-1499
1474 Dezember 13
Ausfertigung, Pergament, 2 Siegel anhängend
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1474 uff den Tag Lucie der heiligen Junckfrauen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Abt zu Herrenbreitungen, nebst Prior, Kustor und ganzem Konvent bekennen, dass sie Hansen Snehe, seiner ehelichen Hausfrau und seinen Erben verliehen und verlassen hätten ein Fleck aus ihres Klosters und Freiheit gelegen hart unter ihres Stiftes Tränke unter dem Reyn gegen der Greden an der Werre, welchen Fleck er zu seinen Händen nehmen und ein gutes Haus nach seinem Gutdünken darauf zu bauen und zu rechtem Erblehen von ihnen und ihrem Stift zu besitzen und zu Lehen zu empfangen, jedoch dass er und seine Nachkommen ihnen, ihrem Stift und Nachkommen jährlich zu einem rechten Erbzins davon geben und entrichten sollen ein halbes Geschock Groschen Schmalkalder Währung, 1 Michaelshuhn, 1 Fastnachtshuhn, auch ihnen und ihren Nachkommen mit Dienst zu gewarten als andere ihre freie Häuser und Hofreiten, in und um ihren Hof Kraut zu setzen und zu unterhacken, Flachs zu reyffen und zu jethen, auch sollten sie des Handdienstes auf der Bußen Auwe und Zingelhofes gefreihet sein.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Abt zu Herrenbreitungen, nebst Prior, Kustor und ganzem Konvent bekennen, dass sie Hansen Snehe, seiner ehelichen Hausfrau und seinen Erben verliehen und verlassen hätten ein Fleck aus ihres Klosters und Freiheit gelegen hart unter ihres Stiftes Tränke unter dem Reyn gegen der Greden an der Werre, welchen Fleck er zu seinen Händen nehmen und ein gutes Haus nach seinem Gutdünken darauf zu bauen und zu rechtem Erblehen von ihnen und ihrem Stift zu besitzen und zu Lehen zu empfangen, jedoch dass er und seine Nachkommen ihnen, ihrem Stift und Nachkommen jährlich zu einem rechten Erbzins davon geben und entrichten sollen ein halbes Geschock Groschen Schmalkalder Währung, 1 Michaelshuhn, 1 Fastnachtshuhn, auch ihnen und ihren Nachkommen mit Dienst zu gewarten als andere ihre freie Häuser und Hofreiten, in und um ihren Hof Kraut zu setzen und zu unterhacken, Flachs zu reyffen und zu jethen, auch sollten sie des Handdienstes auf der Bußen Auwe und Zingelhofes gefreihet sein.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ