Geburtsbrief: Agnesa Bader
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4503
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 12 Geburtsbriefe Abt - Hunger
1605 Mai 2
Regest: Schultheiss und Gericht zu Ehningen, Uracher Amts, im Herzogtum Württemberg tun kund: Agnesa, die eheliche Tochter des Inwohners Hans Bader selig, hat sich ausserhalb ehelich verheiratet. Der Agnesa Bader wird bezeugt, dass sie die eheliche Tochter ist von Hans Bader und Anna Riesch selig. Die Eltern sind in Ehningen getraut worden. Agnesa Baderin war bisher dem Fürsten mit gemeiner Leibeigenschaft zugetan. Kraft der Regalien und Freiheiten des Herzogtums ist sie jetzt von derselben allerdings (= ganz) frei, ledig und los, so dass sie mit Leib und Gut ausserhalb Landes ziehen, Bürger- und Stadtrecht annehmen kann, wie und wo sie will.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 4. Mai 1605.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 4. Mai 1605.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Wolfgang Sattler, Untervogt zu Urach
Siegel (Erhaltung): dessen Insigel in Kapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): dessen Insigel in Kapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ