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Zweites Salbuch des Klosters Kitzingen, angelegt im Jahr 1519 unter der Äbtissin Margaretha Truchsessin von Baldersheim, mit Nachträgen bis 1596. (Auf Bl. VII ein Verzeichnis der 1600 aus Ansbach dem Klosterverwalter übersendeten 5 Salbücher.)
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Zweites Salbuch des Klosters Kitzingen, angelegt im Jahr 1519 unter der Äbtissin Margaretha Truchsessin von Baldersheim, mit Nachträgen bis 1596. (Auf Bl. VII ein Verzeichnis der 1600 aus Ansbach dem Klosterverwalter übersendeten 5 Salbücher.)
enthält u.a.: Enthält: Fol. II: Inhaltsverzeichnis, hergestellt durch den Verwalter Joh. Schmid; fol. IV': Korn- und Habermaß: fol. V': Formel der Präsentation eines Priesters seitens des Klosters; fol. VI': Titel etc. des Buches. Fol. 1 - 127: Beschreibung der Gülten, Zinsen Rechte des Klosters zu Kitzingen und Etwashausen, Krautostheim, Buchbrunn, Marktbibart, Mainstockheim, Heidingsfeld (Fahr fol. 122'); Repperndorf, Sommerhausen, Fröhstockheim, Thüngersheim, Unterleinach, Bibergau (auch Zehnt), Würzburg, Mainbernheim, Hörblach, Rödelsee, Großlangheim, Erlach, Kaltensondheim, Kürnach, Rimpar und Albertshofen (Grasgeld und Grasböden im Forst), Kitzingen (Zehnt: vgl. auch fol. 227: Zehntsammlung 1580, Iphofen (Mühle an der Breit: Verleihung 1523; vgl. auch fol. 190, 192, 209: 1531, 1569, 1581, 1586). Fol. 130 ,144: Abschriften von Urkunden, in specie der Spruchbriefe zwischen Kloster und Stadt 1408, 1429, 1477; Brief über das Spital 1384, Messe 1488, Eid des Zollners 1451, Freiheit des Klosters 1486. Fol. 144': Aufzählung der geistlichen (Pfarreien) des Klosters; fol. 145 - 147, 200 - 208, 210 ff.: Lehenbriefe und Reverse über die Ritterlehen (von Wenkheim und von Gnodstadt); fol. 148 - 153', 179', 190: Eide (Mannlehen, Hübner, Schultheiß, Schreiber, Bergmeister, Kellner und Bäck, Förster, Koch, Beschließerin, Kirchner, Zöllner auf dem Markt und an der Brücke, Unterkäufel, Schröter, Eicher und Visierer, Korn- und Getreid-Messer, Holzmesser, Bauern auf den Höfen, Ferge und Fergenknecht zu Heidingsfeld, Schultheiß zu Buchbrunn, Klostermüller, Spitalmeister und Spitalmeisterin zu Kitzingen); fol. 153: Verzeichnis der centbaren Artikel (Vergehungen); fol. 154 - 162: Jährliche Ausgaben des Klosters an Getreide, Wein, Geld, Erntesuppen, Holz: fol. 163 - 184: Was die Äbtissin Margaretha (1492 - 1520) während ihrer Regierung ausgegeben hat zur Bezahlung von Schulden, im Bauwesen, für Kleinodien und "Tafeln" in die Kirche (dazu fol. I: Notiz über den Klosterbrand 1484, fol. 232: Einweihung der Kirche und Glocken 1486), für Steuern etc. an den Markgrafen und an Würzburg; fol. 185: Einkünfte des Schultheißenamts: fol. 187: Wiesen, Weingärten, Äcker des Klosters (1511); fol. 193: Begnadigungsrecht der Äbtissin 1515 - 1526; fol. 195: Reihenfolge der Äbtissinnen bis 1544 nach Bruschius, mit einigen Berichtungen, wahrscheinlich von Verwalter Schmid; fol. 196: Namen und (22) kolorierte Wappen der (adeligen) Klosterfrauen unter der Äbtissin Margaretha; fol. 199: Verzeichnis der von ihr angenommenen Schultheißen; fol. 213, 217, 230: des Klosters Waldungen (vgl. auch fol. 121) 1580 - 1586 (Vermessung, Holzrechte, Wasserleitung in das Crailsheimische Haus zu Mainsondheim aus dem Forst, Bestallung des (brandenburgischen) Oberforstmeisters unter dem Gebirg); fol. 216': Besetzungen des Vierer-Amtes zu Kitzingen 1592 - 1596; fol. 232: Gebet zur hl. Adelheid, Stifterin des Klosters
Standbücher
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Folioband in Holzdecken gebunden, mit rotem Leder überzogen, schöne Messingbeschläge; Bl. I - VIII, 1 - 234, fast ausschließlich Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.