Ursula Gräfin zu Wertheim, Meisterin zu Konradsdorf (Conraßdorff), die nach dem Tode ihres Bruders Jeorg gegenüber dessen Witwe Barbara, geb. Schenk von Limpurg, und Wilhelm Graf zu Eberstein und Wilhelm Schenk zu Limpurg als Vormündern Michaels Graf zu Wertheim, des Sohns ihres Bruders, auf ihre Ansprüche auf die Grafschaft Wertheim, die Herrschaft Breuberg und alle anderen Besitzungen ihres Vaters verzichtet hatte, eine Erneuerung ihrer Ansprüche sich aber für den Fall vorbehalten hat, daß ihr Neffe Michael ohne männliche Erben sterben sollte, überträgt, nachdem sich abzeichnet, daß Graf Michael keine männliche Erben hinterlassen wird, ihre Ansprüche auf ihren Vetter Ludwig Graf zu Stolberg. Graf Ludwig sagt dafür zu, solange Ursula lebt, jährlich 100 Gulden Frankfurter Währung aus der Kellerei Ortenberg an das Kloster Konradsdorf zu zahlen.