Abt Voland und der Konvent des Klosters Hirsau (Hirschau) verkaufen, von Schulden gedrückt, an das Kloster Bebenhausen ihre Besitzungen zu Bönnigheim (Bunnenkaim) sowohl in der Stadt als in- und außerhalb ihrer Gemarkung, desgleichen in Botenheim (Bathenhein) Höfe, Hofstätten, Güter, Groß- und Kleinzehnten inner- und außerhalb Etters, Häuser, Keltern, Gülten, Zinsen und Zugehör um 600 Pfund Heller nebst Ablösung eine Leibgedings von 12 Pfund Heller und dem Nutzen des ersten Jahres mit 60 Pfund Heller.
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Abt Voland und der Konvent des Klosters Hirsau (Hirschau) verkaufen, von Schulden gedrückt, an das Kloster Bebenhausen ihre Besitzungen zu Bönnigheim (Bunnenkaim) sowohl in der Stadt als in- und außerhalb ihrer Gemarkung, desgleichen in Botenheim (Bathenhein) Höfe, Hofstätten, Güter, Groß- und Kleinzehnten inner- und außerhalb Etters, Häuser, Keltern, Gülten, Zinsen und Zugehör um 600 Pfund Heller nebst Ablösung eine Leibgedings von 12 Pfund Heller und dem Nutzen des ersten Jahres mit 60 Pfund Heller.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 331
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Bönnigheim
1284 September 11 (feria secunda post nativitatem beate virginis Marie)
16,6 x 33,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Voland; Abt von Hirsau (Hirschau); Hirsau, Konvent
Zeugen: Friedrich; Rektor der Kirche in Calw (Fridericus rector ecclesiae in Calwe); H.; Dekan von Simmozheim (H. decanus in Symotshein); Walter; Rektor der Kirche in Rutesheim (Waltherus rector ecclesiae de Ruthmersheim); Gerlach; Rektor der Kirche in Döffingen (Gerlachus rector ecclesiae de Thoffingen); Konrad; ehemaliger Schultheiß von Weil im Schönbuch (Cunradus quondam scultetus in Wile); Gerlach, sein Bruder (Gerlachus frater suus); Calw, Albert von (Albertus de Calwe); Berthold, Sohn des Anselm (Bertholdus filius Anshelmi); Böblingen, Albert von (Albertus de Bobelingen); Konrad; Stadtverwalter in Weil im Schönbuch (Cunradus villicus cives in Wile)
Siegler: Voland; Abt von Hirsau (Hirschau); Hirsau, Konvent
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend, 2. leicht schadhaft
Druck: WUB VIII., Nr. 3375
Zeugen: Friedrich; Rektor der Kirche in Calw (Fridericus rector ecclesiae in Calwe); H.; Dekan von Simmozheim (H. decanus in Symotshein); Walter; Rektor der Kirche in Rutesheim (Waltherus rector ecclesiae de Ruthmersheim); Gerlach; Rektor der Kirche in Döffingen (Gerlachus rector ecclesiae de Thoffingen); Konrad; ehemaliger Schultheiß von Weil im Schönbuch (Cunradus quondam scultetus in Wile); Gerlach, sein Bruder (Gerlachus frater suus); Calw, Albert von (Albertus de Calwe); Berthold, Sohn des Anselm (Bertholdus filius Anshelmi); Böblingen, Albert von (Albertus de Bobelingen); Konrad; Stadtverwalter in Weil im Schönbuch (Cunradus villicus cives in Wile)
Siegler: Voland; Abt von Hirsau (Hirschau); Hirsau, Konvent
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend, 2. leicht schadhaft
Druck: WUB VIII., Nr. 3375
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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