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Wilhelm [II.] Landgraf zu Hessen (Hessen, Zciegenhain, Nydda) leiht seinen lieben Getreuen, Herman [III.] Riedesel (Rietheseln) dem Älteren, seine...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1496 August 11
Ausfertigung, Pergament (27,4 x 33,5 cm) mit anhängendem Siegel (gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: am Donnerstag nach sanct Laurencius tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wilhelm [II.] Landgraf zu Hessen (Hessen, Zciegenhain, Nydda) leiht seinen lieben Getreuen, Herman [III.] Riedesel (Rietheseln) dem Älteren, seinem Erbmarschall, und Hermann [IV.], dessen Sohne, und deren Leibslehenserben zu rechtem Mannlehen und Burglehen die Güter um Melsungen (Milsungen), wie HStAD, B 13 Nr. 402. (Abweichungen: Rornfurd, Egharde, Frydderice von Rornfurd, Wygand, Rodemberg, Nuwenstat, Hylgershusenn, Tabeldeshusen, Mylsungen, - der Satz von dem Priester Curt Bodde fällt weg -, Albrechts von Schlutingesdorff, Riethesel, Cassel, weyland hern Conrade Folgharde, Riedtesel.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Lehenbrieff Landgraff Wilhelms über Milsingen"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm [II.] Landgraf von Hessen Siegel: d = 38 mm Siegelbild: drei separate Schilde in der Stellung 1:2, zentral das etwas größere Schild mit dem landgräflich hessischen Stammwappen (gekrönter Löwe), auf der oberen Schildkante in frontaler Ansicht ein bekrönter Spangenhelm mit der hessischen Helmzier (Büffelhörner mit sieben Lindenzweigen pro Seite besteckt) und einer weit ausladenden stilisierten Helmdecke, links und rechts unterhalb des hessischen Schildes die leicht schräg gestellten Schilde mit dem Wappen der Grafschaften Ziegenhain und Nidda, die als Schilde auf das stilisierte Schriftband gesetzt sind und bis zur Siegelbegrenzung reichen. Das Siegelfeld wird von einer dünnen Linie gerahmt. Umschrift: S(igillum) / wilhelm(i) . de / iv(nioris) . dei gr(aci)a lantgr / avi / in hassie . com(itis) cige(n) / hai[…] nid(da)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1560
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.