Anspruch auf Aufhebung der Beschlagnahme von Erträgen nicht näher bestimmter Ländereien, die zur Kassen gepachtet hatte. Angeblich sei die fällige Pacht immer pünktlich gezahlt worden.
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0627, 3040 - K 96/313
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 2. Buchstabe K
1563 (1563)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann zur Kassen, Kanoniker zu St. Aposteln, und seine Mutter Druitgen, Köln, als Erben des Tilman zur Kassen, (Bekl.) Beklagter: Priorin und Konvent zu St. Agatha in Köln, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Jakob Friedrich Meurer 1563 - Lic. Philipp Seiblin 1563 - Dr. David Capito 1563 - Dr. Alexander Rebstock 1563 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Leopold Dick 1563 - Dr. David Capito 1563 - Dr. Laurentius Wildhelm 1563 - Dr. Christopher Rebsteck 1563 Prozeßart: Appellationsprozeß Instanzen: 1. Dr. Johann von Angolt als kurköln. Kommissar - 2. RKG 1563 (1563) Beschreibung: 9 Bl., lose; Q 1 - 4, 3 Beilagen.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:10 MESZ