Albel Schack, Adelheid Dergessen und Beke von Buchwaldt verkaufen und verpfänden Herzog Johann V. von Sachsen-Lauenburg das halbe Schloß Ritzerau, die Wiese zu Manower, den Hof und das halbe Dorf Duvensee, den halben See, das Dorf Lüchow, das Helvefeld, das Dorf Löwensbek sowie Klein- und Groß-Klinkrade mit allem Zubehör, Einkünften und Gerichtsbarkeit für 5000 Mark Lübsch. versprechen die Güter bei ihren Lebzeitennicht wieder einzulösen, doch soll ihren Erben das Wiedereinlösungsrecht nach ein Jahr vorher erfolgter Kündigung zustehen, und sollen dieselben dem Herzog das, was er in die Güter investiert hat, erstatten. Zeugen: Andreas Wagendriver, Kanzler, Albert Gasman, Sekretär, Volrad Scharfenberg, Sohn der genannten Albel Schack, wohnhaft zu Stein, Otto Wackerbard, wohnhaft zu Kowald, Joachim Dalldorf, Burgmann zu Lauenburg. d.d. ame donredage na sunte Mertens dage des hilligenn bischoppes.
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Albel Schack, Adelheid Dergessen und Beke von Buchwaldt verkaufen und verpfänden Herzog Johann V. von Sachsen-Lauenburg das halbe Schloß Ritzerau, die Wiese zu Manower, den Hof und das halbe Dorf Duvensee, den halben See, das Dorf Lüchow, das Helvefeld, das Dorf Löwensbek sowie Klein- und Groß-Klinkrade mit allem Zubehör, Einkünften und Gerichtsbarkeit für 5000 Mark Lübsch. versprechen die Güter bei ihren Lebzeitennicht wieder einzulösen, doch soll ihren Erben das Wiedereinlösungsrecht nach ein Jahr vorher erfolgter Kündigung zustehen, und sollen dieselben dem Herzog das, was er in die Güter investiert hat, erstatten. Zeugen: Andreas Wagendriver, Kanzler, Albert Gasman, Sekretär, Volrad Scharfenberg, Sohn der genannten Albel Schack, wohnhaft zu Stein, Otto Wackerbard, wohnhaft zu Kowald, Joachim Dalldorf, Burgmann zu Lauenburg. d.d. ame donredage na sunte Mertens dage des hilligenn bischoppes.
LASH, Urk.-Abt. 236 Nr. 232
Urk.-Abt. 236 Stadt Mölln: Stadt Mölln
Urk.-Abt. 236 Stadt Mölln: Stadt Mölln >> 1 Urkunden
1471
Enthält: Ausfertigung, Pergament, deutsch, Unterschrift von Volrad Scharfenberg, Otte Wackerbard und Joachim Dalldorf, sechs Siegelstreifen, nur ein Siegel erhalten
Verzeichnung
1471 November 14
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:05 MEZ