Schwarzrheindorf, Urkunden AA 0498 (Bestand)
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AA 0498 121.90.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.5. O - U >> 1.2.5.15. Schwarzrheindorf
1156-1773
Rechtsgeschäfte
Bestandsbeschreibung: Schwarzrheindorf, Stadt Bonn (Beuel). Benediktinerinnen, vor 1156; etwa seit dem 13. Jhdt. (adeliges) Damenstift bis 1804
Das vorliegende Findbuch wurde im Juli / August 1928 durch Dr. Friedrich Lau verfasst. Die Abschrift in VERA (Retrokonversion) erfolgte im November 2005 durch Staatsarchivoberinspektor Jörg Franzkowiak.
Bestandsbeschreibung: Schwarzrheindorf, Stadt Bonn (Beuel). Benediktinerinnen, vor 1156; etwa seit dem 13. Jhdt. (adeliges) Damenstift bis 1804
Das vorliegende Findbuch wurde im Juli / August 1928 durch Dr. Friedrich Lau verfasst. Die Abschrift in VERA (Retrokonversion) erfolgte im November 2005 durch Staatsarchivoberinspektor Jörg Franzkowiak.
Archivbestand
Deutsch
Ergänzungsüberlieferung:
1. im eigenen Hause:
Kurköln VIII (Geistliche Sachen):
Nr. 489/3) Arrestierung der Stiftseinkünfte zu Bilk und Volmerswerth durch die jülich-bergische Regierung, 1591-1598
Nr. 498/9) Verzeichnisse der Kanonissen zu Schwarzrheindorf (1725-1777), Verbesserung der Präbenden, 1725-1784
Nr. 498/10) Reform der Kleidung der Kanonissen zu Schwarzrheindorf, Verbesserung der Präbenden, Drucksachen betr. die Kanonisse Maria Anna von Dorth, die keine Residenz hält, Verordnung gegen ungehorsame Kanonissen, 1768-1778
Nr. 498/11) Einrichtung des Stiftes, Bestätigung der Statuten, 1728-1791
Nr. 498/12) Visitation des Stiftes Schwarzrheindorf, 1741-1745
Nr. 498/13) Wahl der Äbtissinnen im Stift Schwarzrheindorf, 1735-1781
Nr. 498/14) Streit über die Vergebung einer Präbende zwischen der Äbtissin von Ritter und der Subseniorissa von Ritter, 1734-1737
Nr. 498/15) Verfahren gegen die Äbtissin von Steinen zu Schwarzrheindorf und ihre Absetzung; Wegführung aus der Abtei, (1781) 1787-1789
Nr. 498/16) Verzicht des Fräuleins von Werdenstein in Schwarzrheindorf auf ihre Präbende, 1785
Nr. 498/17) Streitigkeiten über Stiftspräbenden zwischen dem Stift Vilich und der Äbtissin von Schwarzrheindorf, desgl. zwischen der Äbtissin und dem Kapitel von Schwarzrheindorf, 1734-1737
Nr. 498/18) Abänderung der Residenzkleider im Stift Schwarzrheindorf, Ausbildung der residierenden Fräulein, 1752
Nr. 498/19) Klage der Kanonisse von Thurn-Valvasina gegen die Äbtissin, 1778-1787
Nr. 498/20) Klagen des Kanonikers Schevastes und des Vikars Cremer gegen die Äbtissin, Seelsorge zu Schwarzrheindorf, 1731-1742
Nr. 498/21) Güterverwaltung des Stiftes Schwarzrheindorf, Verschiedenes, 1739, 1798-1801
Nr. 726) Prüfung der Wahlen der Äbtissinnen Antonia Ketteler und Magdalena von der Hesen zu Schwarzrheindorf, 1552-1553; Eid der Äbtissin Magdalena von Brempt, 1627; Ansprüche des Freiherrn von Nesselrode auf den Nachlass der Gertrud Magdalene Freiin von Wilich, Äbtissin von Schwarzrheindorf, 1676-1677
Nr. 727) Nachlass der Freiin von Ritter, Äbtissin von Schwarzrheindorf, 1761; Nachlass der Äbtissin Gertrud Magdalena von Wilich-Gudenau, 1766-1786
Nr. 857) Einkünfte der Kanonikate zu Schwarzrheindorf, [17.-18. Jhdt.]
Siegelstempel:
III b Nr. 1) 14. Jhdt. (s. Ewald, Rheinische Siegel IV, Tafel 15/3)
Akten über die Aufhebung:
s. Nassausche Behörden Nr. 75, 78, 150, 159 f.; Großherzogtum Berg Nr. 1040 f.
2. in anderen Archiven, Museen usw.:
2.1. im katholischen Pfarrarchiv Beuel-Schwarzrheindorf:
Lehensregister des Damenstiftes Schwarzrheindorf aus dem Anfang des 14. Jhdts. - Pergamentstreifen 4,06 m lang und 17 cm breit, am Anfang und Ende fehlen Stücke
Urkunde von 1670 Mai 14:
Erzbischof Maximilian Heinrich von Köln bestätigt die Urkunde von 1670 Mai 13, wodurch die Äbtissin Freiin von Wylich zu Grossen-Bernsau unter Zustimmung der Kanonissinnen eine neue Kanonissinpräbende für ihre Verwandten begründet.
(6 Blatt Folio, Pergament, Siegel ab)
Eidesformel, nach welcher die adlige Abstammung einer neu aufzunehmenden Kanonissin durch 4 Kanonissinnen bezeugt wurde, Pergamenthandschrift des 17. Jhdts.
(s. Tille-Krudewig, Bd. 1, S. 164 f.)
2.2. im Stadtarchiv Bonn:
Alt-Bonn, Nr. 52) Prothocollum capitulare, 1781-1787 (vgl. Tille-Krudewig, Bd. 1, S. 145)
betr. Aufhebung: s. StA Beuel, A 87 f. (vgl. Rep. H 1 c 16)
2.3. im Kreisarchiv Kempen:
Dep. Schaesberg, Rep. Nr. 681) Stiftung der Bernsauschen Präbende, 1673 Januar 2
2.4. im Historischen Archiv der Stadt Köln:
Urkunde Nr. 19455 von 1671 Juli 1 (s. Mitteilungen 42, S. 133); Ausw. 58 a) Abschrift Alfters, Aufschwörungen 1614-1789 (s. Mitteilungen der westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 2, S. 197, Nr. 85); Clerus sec. II S (Äbtissinnenwahl, 1751);
vgl. auch Kunstdenkmäler, Bd. V 3, S. 342
Alfter, tom 21, fol. 163) Urkunde des Gottfried von Sayn von 1279 März 17
2.5. im Britischen Museum, London:
Add. 21910 Vergil, Aeneis I-VIII, Hs. des 11. Jhdts. Liber de Rindorp maiori
(s. Priebsch, R., Bd. 2, S. 191)
1. im eigenen Hause:
Kurköln VIII (Geistliche Sachen):
Nr. 489/3) Arrestierung der Stiftseinkünfte zu Bilk und Volmerswerth durch die jülich-bergische Regierung, 1591-1598
Nr. 498/9) Verzeichnisse der Kanonissen zu Schwarzrheindorf (1725-1777), Verbesserung der Präbenden, 1725-1784
Nr. 498/10) Reform der Kleidung der Kanonissen zu Schwarzrheindorf, Verbesserung der Präbenden, Drucksachen betr. die Kanonisse Maria Anna von Dorth, die keine Residenz hält, Verordnung gegen ungehorsame Kanonissen, 1768-1778
Nr. 498/11) Einrichtung des Stiftes, Bestätigung der Statuten, 1728-1791
Nr. 498/12) Visitation des Stiftes Schwarzrheindorf, 1741-1745
Nr. 498/13) Wahl der Äbtissinnen im Stift Schwarzrheindorf, 1735-1781
Nr. 498/14) Streit über die Vergebung einer Präbende zwischen der Äbtissin von Ritter und der Subseniorissa von Ritter, 1734-1737
Nr. 498/15) Verfahren gegen die Äbtissin von Steinen zu Schwarzrheindorf und ihre Absetzung; Wegführung aus der Abtei, (1781) 1787-1789
Nr. 498/16) Verzicht des Fräuleins von Werdenstein in Schwarzrheindorf auf ihre Präbende, 1785
Nr. 498/17) Streitigkeiten über Stiftspräbenden zwischen dem Stift Vilich und der Äbtissin von Schwarzrheindorf, desgl. zwischen der Äbtissin und dem Kapitel von Schwarzrheindorf, 1734-1737
Nr. 498/18) Abänderung der Residenzkleider im Stift Schwarzrheindorf, Ausbildung der residierenden Fräulein, 1752
Nr. 498/19) Klage der Kanonisse von Thurn-Valvasina gegen die Äbtissin, 1778-1787
Nr. 498/20) Klagen des Kanonikers Schevastes und des Vikars Cremer gegen die Äbtissin, Seelsorge zu Schwarzrheindorf, 1731-1742
Nr. 498/21) Güterverwaltung des Stiftes Schwarzrheindorf, Verschiedenes, 1739, 1798-1801
Nr. 726) Prüfung der Wahlen der Äbtissinnen Antonia Ketteler und Magdalena von der Hesen zu Schwarzrheindorf, 1552-1553; Eid der Äbtissin Magdalena von Brempt, 1627; Ansprüche des Freiherrn von Nesselrode auf den Nachlass der Gertrud Magdalene Freiin von Wilich, Äbtissin von Schwarzrheindorf, 1676-1677
Nr. 727) Nachlass der Freiin von Ritter, Äbtissin von Schwarzrheindorf, 1761; Nachlass der Äbtissin Gertrud Magdalena von Wilich-Gudenau, 1766-1786
Nr. 857) Einkünfte der Kanonikate zu Schwarzrheindorf, [17.-18. Jhdt.]
Siegelstempel:
III b Nr. 1) 14. Jhdt. (s. Ewald, Rheinische Siegel IV, Tafel 15/3)
Akten über die Aufhebung:
s. Nassausche Behörden Nr. 75, 78, 150, 159 f.; Großherzogtum Berg Nr. 1040 f.
2. in anderen Archiven, Museen usw.:
2.1. im katholischen Pfarrarchiv Beuel-Schwarzrheindorf:
Lehensregister des Damenstiftes Schwarzrheindorf aus dem Anfang des 14. Jhdts. - Pergamentstreifen 4,06 m lang und 17 cm breit, am Anfang und Ende fehlen Stücke
Urkunde von 1670 Mai 14:
Erzbischof Maximilian Heinrich von Köln bestätigt die Urkunde von 1670 Mai 13, wodurch die Äbtissin Freiin von Wylich zu Grossen-Bernsau unter Zustimmung der Kanonissinnen eine neue Kanonissinpräbende für ihre Verwandten begründet.
(6 Blatt Folio, Pergament, Siegel ab)
Eidesformel, nach welcher die adlige Abstammung einer neu aufzunehmenden Kanonissin durch 4 Kanonissinnen bezeugt wurde, Pergamenthandschrift des 17. Jhdts.
(s. Tille-Krudewig, Bd. 1, S. 164 f.)
2.2. im Stadtarchiv Bonn:
Alt-Bonn, Nr. 52) Prothocollum capitulare, 1781-1787 (vgl. Tille-Krudewig, Bd. 1, S. 145)
betr. Aufhebung: s. StA Beuel, A 87 f. (vgl. Rep. H 1 c 16)
2.3. im Kreisarchiv Kempen:
Dep. Schaesberg, Rep. Nr. 681) Stiftung der Bernsauschen Präbende, 1673 Januar 2
2.4. im Historischen Archiv der Stadt Köln:
Urkunde Nr. 19455 von 1671 Juli 1 (s. Mitteilungen 42, S. 133); Ausw. 58 a) Abschrift Alfters, Aufschwörungen 1614-1789 (s. Mitteilungen der westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 2, S. 197, Nr. 85); Clerus sec. II S (Äbtissinnenwahl, 1751);
vgl. auch Kunstdenkmäler, Bd. V 3, S. 342
Alfter, tom 21, fol. 163) Urkunde des Gottfried von Sayn von 1279 März 17
2.5. im Britischen Museum, London:
Add. 21910 Vergil, Aeneis I-VIII, Hs. des 11. Jhdts. Liber de Rindorp maiori
(s. Priebsch, R., Bd. 2, S. 191)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ