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Kurfürst Philipp von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Johann V. dem Älteren, Rheingraf zum Stein (Steyn), Wildgraf zu Dhaun (...
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C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Kopialüberlieferung Urkunden Kurpfalz
1492 Januar 4, Heidelberg
Abschrift (dt.), Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg vff mitwoch nach dem heiligen jarstag anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimo secundo.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Johann V. dem Älteren, Rheingraf zum Stein (Steyn), Wildgraf zu Dhaun (Dune) und Kyrburg (Kirburg), Graf zu Salms (Selme) auf der einen und Gotfried, Herr zu Eppstein (Eppenstein/ Eppsteyn) und Münzenberg (Myntzenberg) auf der anderen Seite, bezüglich der Ansprüche Gotfrieds auf die Rheingrafschaft. Gotfried klagt, dass Johann V. nach dem Tod des vorangegangenen Rheingrafen Friedrich viele Schlösser, Dörfer, Güter, Gülten etc an sich gezogen hat und darüber hinaus von Gotfried 5000 Gulden fordert, die der verstorbene Rheingraf Friedrich Ludwig V. schulden soll. Der Vergleich spricht Rheingraf Johann V. als rechtmäßigen Erben Friedrichs die zahlreichen Schlösser, Dörfer, Güter, Gülten etc. zu. Im Gegenzug soll er auf die Forderung von 5000 Gulden verzichten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Keine
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: HStAD, C 1 A, Nr. 139, fol. 434rv (weitere gleichlautende Abschrift)
Vermerke (Urkunde): Literatur: Kremer, Johann Martin, Kurzgefasste Geschichte des Wild- und Rheingräflichen Hauses aus Urkunden zu Erläuterung der Verfassung desselben insonderheit in betracht der Erb- und Lehenfolge-Ordnung, Mannheim, 1796, S. 96f, Anm. 7 (kurze Ausführung dieses Vergleichs)
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Heidelberg (Baden-Württemberg) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Stein zum, Johann V. der Ältere, Rheingraf, Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg, Graf zu Salms (3) Eppstein und Münzenberg, Gotfried von, Herr (4) † Friedrich, Rheingraf
Vergleich; Rheingrafschaft
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.