Amtsgericht Herrenberg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 274 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
1800-1968 (Va ab 1584, Na bis 1988)
Vorbemerkung: Der Sprengel des Amtsgerichts Herrenberg umfaßte die Gemeinden des 1938 aufgelösten Oberamts Herrenberg: Herrenberg, Affstätt, Altingen, Bondorf, Breitenholz, Entringen, Gärtringen, Gültstein, Haslach, Hildrizhausen, Kayh, Kuppingen, Mönchberg, Mötzingen, Nebringen, Nufringen, Oberjesingen, Oberjettingen, Oberndorf, Öschelbronn, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Rohrau, Tailfingen, Unterjesingen und Unterjettingen. Das Amtsgericht selber bestand bis zum Jahr 1948 fort; nach seiner Auflösung ging die Zuständigkeit für den Sprengel auf das Amtsgericht Böblingen über. Die im vorliegenden Findbuch erfaßten Akten wurden aus einer umfangreichen Ablieferung des Amtsgerichts Böblingen im Jahr 1987 herausgelöst. Der verselbständigte Bestand umfaßt Zivilsachen, Strafsachen und Unterlagen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit; den größten Teil bilden Zivilprozesse aus dem 19. Jahrhundert. Verzeichnung und Verpackung der Akten übernahm 1991 die Zeitangestellte Christa Raabe unter Anleitung der Unterzeichnenden, die auch die Abschlußarbeiten und die Gliederung besorgte. Die Gliederung erfolgte anhand der Vorsignaturen bzw., wo diese fehlten, nach sachlichen und chronologischen Kriterien. Die Reinschrift des Findmittels fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Der Bestand F274 II umfaßt 826 Archivalieneinheiten. Ludwigsburg, im Februar 1995 Dr. Nicole Bickhoff Bü 831-841 (11 Bände): eingegangen am 14.08.2006 vom Amtsgericht Böblingen (Zugang 2006/85), bearbeitet im Februar 2009 von Ute Bitz
1 Urkunde, 842 Büschel (7,9 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ