C Rep. 695 Städtisches Krankenhaus Weißensee (Bestand)
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C Rep. 695
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen >> C Rep. 693-ff. Krankenhäuser
Vorwort: C Rep. 695 Städtisches Krankenhaus Weißensee
1. Institutionengeschichte
Am 1. Oktober 1900 wurde das Auguste Victoria-Krankenhaus vom Roten Kreuz eröffnet. Im Jahr 1910 verfügte das Krankenhaus über 120 Betten. 1920 wurde das Krankenhaus in Städtisches Krankenhaus Weißensee umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fläche des geschlossenen Städtischen Pferdemarkts dem Krankenhaus als Park zugeschlagen. Ab 1948 bis 1951entstand am Krankenhaus Weißensee auf den Grundmauern des alten Schwesternhauses die erste Poliklinik mit sieben Fachabteilungen und einer Tuberkulose-Beratungsstelle. Zwischen 1954 und 1959 wurden weitere Erweiterungsbauten errichtet. 1954 wurde eine Hals-Nasen-Ohren-Abteilung eröffnet. Nach der deutschen Wiedervereinigung verkaufte der Bezirk Weißensee die Immobilie samt dem entsprechenden Grundstück. Die neuen Eigentümer beschlossen einen hochmodernen Krankenhausneubau zu errichten und ließen einen Teil der vorhandenen Bauwerke abreißen. Der Neubau erfolgte auf dem Gelände des vormaligen Pferdemarkts, neben dem Krankenhaus Weißensee. Am 1. April 1997 wurde die Park-Klinik Weißensee im Neubau eröffnet und übernahm den medizinischen Versorgungsauftrag des Städtischen Krankenhauses. Das historische Gebäude wird inzwischen als Ärztehaus durch das Medizinische Versorgungszentrum der Park-Klinik genutzt.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 25 Akten (0,15 lfm) mit einer Laufzeit von 1988. Er beinhaltet Krankenakten verschiedener Art (z.B. EKG-Unterlagen).
Die technische Bearbeitung der Unterlagen erfolgte nach konservatorischen Gesichtspunkten. Die Akten wurden fachgerecht umgebettet und in säurefreien Kartons verpackt und beschriftet. Die Akten wurden mit der Software Augias-Archiv 8.3 im Rahmen der Ausbildung zu Fachangestellten für Medien und Informationsdienste (Fachrichtung Archiv) von Luis Griebel verzeichnet.
Manche Unterlagen sind auf Grund der archivgesetzlichen Bestimmungen nach § 9 Archivgesetz Berlin (ArchGB) vom 14. März 2016 für die Benutzung gesperrt. Nach § 8 Abs.4 ArchGB kann eine Verkürzung der Schutzfristen auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: Landesarchiv Berlin, C Rep. 695 Nr. … .
3. Korrespondierende Bestände
C Rep. 100-05 - Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
C Rep. 105 - Magistrat von Berlin, Abteilung Finanzen, Grundstücksbewertungen Weißensee
C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
C Rep. 109 - Magistrat von Berlin, Abteilung Bau- und Wohnungswesen
C Rep. 148-04 - Rat des Stadtbezirks Weißensee, Abteilung Verwaltung und Personalpolitik
C Rep. 148-16 - Rat des Stadtbezirks Weißensee, Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen
C Rep. 151-04 - Rat des Stadtbezirks Hohenschönhausen, Abteilung Kader
C Rep. 745 - Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus
C Rep. 902 - Bezirksleitung Berlin der SED
F Rep. 270 - Allgemeine Kartensammlung
4. Literatur und Quellen
Tilman Brusis, Geschichte der deutschen Hals-Nasen-Ohren-Kliniken im 20. Jahrhundert, Berlin, Springer-Verlag, 2002
Berlin, im Dezember 2021 Luis Griebel
1. Institutionengeschichte
Am 1. Oktober 1900 wurde das Auguste Victoria-Krankenhaus vom Roten Kreuz eröffnet. Im Jahr 1910 verfügte das Krankenhaus über 120 Betten. 1920 wurde das Krankenhaus in Städtisches Krankenhaus Weißensee umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fläche des geschlossenen Städtischen Pferdemarkts dem Krankenhaus als Park zugeschlagen. Ab 1948 bis 1951entstand am Krankenhaus Weißensee auf den Grundmauern des alten Schwesternhauses die erste Poliklinik mit sieben Fachabteilungen und einer Tuberkulose-Beratungsstelle. Zwischen 1954 und 1959 wurden weitere Erweiterungsbauten errichtet. 1954 wurde eine Hals-Nasen-Ohren-Abteilung eröffnet. Nach der deutschen Wiedervereinigung verkaufte der Bezirk Weißensee die Immobilie samt dem entsprechenden Grundstück. Die neuen Eigentümer beschlossen einen hochmodernen Krankenhausneubau zu errichten und ließen einen Teil der vorhandenen Bauwerke abreißen. Der Neubau erfolgte auf dem Gelände des vormaligen Pferdemarkts, neben dem Krankenhaus Weißensee. Am 1. April 1997 wurde die Park-Klinik Weißensee im Neubau eröffnet und übernahm den medizinischen Versorgungsauftrag des Städtischen Krankenhauses. Das historische Gebäude wird inzwischen als Ärztehaus durch das Medizinische Versorgungszentrum der Park-Klinik genutzt.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 25 Akten (0,15 lfm) mit einer Laufzeit von 1988. Er beinhaltet Krankenakten verschiedener Art (z.B. EKG-Unterlagen).
Die technische Bearbeitung der Unterlagen erfolgte nach konservatorischen Gesichtspunkten. Die Akten wurden fachgerecht umgebettet und in säurefreien Kartons verpackt und beschriftet. Die Akten wurden mit der Software Augias-Archiv 8.3 im Rahmen der Ausbildung zu Fachangestellten für Medien und Informationsdienste (Fachrichtung Archiv) von Luis Griebel verzeichnet.
Manche Unterlagen sind auf Grund der archivgesetzlichen Bestimmungen nach § 9 Archivgesetz Berlin (ArchGB) vom 14. März 2016 für die Benutzung gesperrt. Nach § 8 Abs.4 ArchGB kann eine Verkürzung der Schutzfristen auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: Landesarchiv Berlin, C Rep. 695 Nr. … .
3. Korrespondierende Bestände
C Rep. 100-05 - Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
C Rep. 105 - Magistrat von Berlin, Abteilung Finanzen, Grundstücksbewertungen Weißensee
C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
C Rep. 109 - Magistrat von Berlin, Abteilung Bau- und Wohnungswesen
C Rep. 148-04 - Rat des Stadtbezirks Weißensee, Abteilung Verwaltung und Personalpolitik
C Rep. 148-16 - Rat des Stadtbezirks Weißensee, Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen
C Rep. 151-04 - Rat des Stadtbezirks Hohenschönhausen, Abteilung Kader
C Rep. 745 - Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus
C Rep. 902 - Bezirksleitung Berlin der SED
F Rep. 270 - Allgemeine Kartensammlung
4. Literatur und Quellen
Tilman Brusis, Geschichte der deutschen Hals-Nasen-Ohren-Kliniken im 20. Jahrhundert, Berlin, Springer-Verlag, 2002
Berlin, im Dezember 2021 Luis Griebel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST