Nachlass Adolf Kellner (1903-1988): Buchhändler (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Adolf Kellner
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Nachlässe >> Andere Nachlässe >> Kellner, Adolf und Rolf
1906-1996
Überlieferungsgeschichte
Aus Sammlung Thomas Kellner
Inhalt und Bewertung
Buchhandel und Braun'sche Buchhandlung Karlsruhe; Militärdienst im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront
Überlieferungsgeschichte: Der Nachlass gelangte mit der Sammlung Thomas Kellner ins Generallandesarchiv. Im Lauf der Bearbeitung wurde das Material aus der Sammlung herausgenommen und ein eigener Bestand gebildet.
Inhalt: Der Bestand umfasst sowohl persönliche Lebenszeugnisse wie Geschäftsunterlagen einer der führenden Karlsruher Buchhandlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch die Bereitschaft von Adolf Kellner, seine Umwelt zu beobachten und seine eigene Lebenserfahrung zu reflektieren, sind bemerkenswert kohärente Quellen zusammengekommen: zu Familiengeschichte und Lehrzeit, zur Berührung mit dem Unrecht des NS-Staats (die Braun'sche Buchhandlung übernahm die Bestände der alten Hofbuchhandlung Bielefeld und der Buchhandlung Cohn und eröffnete 1941 in Straßburg eine Filiale), zur Militärzeit an der Ostfront und Gefangenschaft und nicht zuletzt zum Rückgrat aller Firmengeschichten, den Bilanzen. Der Nachlass spiegelt daher repräsentativ die Umbrüche des 20. Jahrhunderts - und ist durch die Persönlichkeit von Adolf Kellner doch wieder ein ganz individuelles Zeugnis des Umgangs mit diesen Brüchen. Karlsruhe, im März 2012 Konrad Krimm
Aus Sammlung Thomas Kellner
Inhalt und Bewertung
Buchhandel und Braun'sche Buchhandlung Karlsruhe; Militärdienst im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront
Überlieferungsgeschichte: Der Nachlass gelangte mit der Sammlung Thomas Kellner ins Generallandesarchiv. Im Lauf der Bearbeitung wurde das Material aus der Sammlung herausgenommen und ein eigener Bestand gebildet.
Inhalt: Der Bestand umfasst sowohl persönliche Lebenszeugnisse wie Geschäftsunterlagen einer der führenden Karlsruher Buchhandlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch die Bereitschaft von Adolf Kellner, seine Umwelt zu beobachten und seine eigene Lebenserfahrung zu reflektieren, sind bemerkenswert kohärente Quellen zusammengekommen: zu Familiengeschichte und Lehrzeit, zur Berührung mit dem Unrecht des NS-Staats (die Braun'sche Buchhandlung übernahm die Bestände der alten Hofbuchhandlung Bielefeld und der Buchhandlung Cohn und eröffnete 1941 in Straßburg eine Filiale), zur Militärzeit an der Ostfront und Gefangenschaft und nicht zuletzt zum Rückgrat aller Firmengeschichten, den Bilanzen. Der Nachlass spiegelt daher repräsentativ die Umbrüche des 20. Jahrhunderts - und ist durch die Persönlichkeit von Adolf Kellner doch wieder ein ganz individuelles Zeugnis des Umgangs mit diesen Brüchen. Karlsruhe, im März 2012 Konrad Krimm
83 Nummern
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
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