Bernhard und Heinrich, Grafen von Leonsberg, lassen durch Schiedsmänner einen Streit mit den Augustinereremiten von Regensburg um einige Leute in der Hofmark Niederviehbach schlichten. Die Schiedsmänner legen fest, dass bis auf einige Ausnahmen alle Leute, die bisher den Grafen Bernhard und Heinrich, deren Vater Heinrich und dessen Vater Berengar gehörten, von nun an zum Kloster in Niederviehbach gehören sollen, auch wenn sie außerhalb der Hofmark wohnen.;. S1: Graf Bernhard von Leonsberg; S2: Graf Heinrich von Leonsberg
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Bernhard und Heinrich, Grafen von Leonsberg, lassen durch Schiedsmänner einen Streit mit den Augustinereremiten von Regensburg um einige Leute in der Hofmark Niederviehbach schlichten. Die Schiedsmänner legen fest, dass bis auf einige Ausnahmen alle Leute, die bisher den Grafen Bernhard und Heinrich, deren Vater Heinrich und dessen Vater Berengar gehörten, von nun an zum Kloster in Niederviehbach gehören sollen, auch wenn sie außerhalb der Hofmark wohnen.;. S1: Graf Bernhard von Leonsberg; S2: Graf Heinrich von Leonsberg
Kloster Niederviehbach Urkunden, BayHStA, Kloster Niederviehbach Urkunden 14
C15
Kloster Niederviehbach Urkunden
Kloster Niederviehbach Urkunden >> Urkunden
1298 Januar 28
Kloster Niederviehbach Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: S1 anhängend; S2 fehlt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Niederviehbach
Literatur: RB 4b 662
Originaldatierung: ... 1298 V. kalendas februarii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1298
Monat: 1
Tag: 28
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Niederviehbach
Literatur: RB 4b 662
Originaldatierung: ... 1298 V. kalendas februarii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1298
Monat: 1
Tag: 28
Regensburg (krfr.St.), Augustinereremitenkloster
Niederviehbach (Lkr. Dingolfing-Landau), Augustinereremitinnenkloster
Niederviehbach (Lkr. Dingolfing-Landau), Hofmark
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
CC0 1.0 Universell