Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass Äbtissin und Konvent des Klosters Weidas (sant Marien born genant Weidesch) einen Hof genannt Groß zu Weinheim mit rund 350 Morgen Acker und Wiesen gehabt hatten, von denen das Kloster ihm das Holzkorn zinste. Nachdem der Hof im Auftrag des Pfalzgrafen abgebrochen worden ist und die Steine an seinen "buwe" nach Alzey gebracht worden sind, lagen die Güter einige Zeit brach und unbebaut. Zur Erstattung erlässt Kurfürst Friedrich dem Kloster oder den Beständern der Äcker für 10 Jahre die Abgabe des Holzkorns, doch behält sich seine Rechte nach Ablauf der Zeit daran vor.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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