1521 Juni 17 (Montag nach Viti) Wolfgang Hoffmann, Dekan, und die Kapitelherren des Stifts St. Peter und Paul zu Öhringen bekunden: Vor ihnen im Kapitel brachte Konrad Arnoldi, Priester und Ewigvikar der Altarpfründe St. Katharina in der Pfarrkirche zu Ingelfingen, vor, seine Pfründe schulde Abt und Konvent zu Schöntal jährlich im Herbst unter der Kelter eine Gült von 3 Eimern Wein. Er sei mit dem Kloster übereingekommen, diese Gült abzulösen gegen eine jährliche Gült von 3 Maltern jener 8 Malter Mühlkorn Öhringer Mess, die seiner Pfründe jährlich vom Müller zu Sindringen zustünden. Auf Bitten Konrads erteilen die A. als Kollatoren seiner Pfründe hierzu ihre Zustimmung. - Der Ewigvikar bekundet seine Zustimmung, weist den Müller zu Sindringen an, Kloster Schöntal die gen. Gült zu reichen, und verspricht, diesen Tausch in die Register, Zinsbücher und Messbücher seiner Altarpfründe einzutragen. Siegler: 1) - 2) die A., 3) Konrad Arnoldi und 4) Bürgermeister und Rat zu Ingelfingen (der Statt Insigel) Ausf. Perg - 4 Sg., besch. - Rv.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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