Evangelische Predigeranstalt (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 626/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> D Universitätseinrichtungen >> Db Seminare und Institute >> Db 1 Evangelische Theologie >> Evangelische Predigeranstalt (seit 1815)
(1730-1825) 1852-1922
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1993.
Vorbemerkung
Zur Geschichte der Provenienzstelle
Nachdem bis dahin nur die Stiftsstudierenden Gelegenheit zu praktischen homiletischen und katechetischen Übungen hatten, bot die seit 1815 vom Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie aufgebaute Predigeranstalt hierzu auch den übrigen Theologen Gelegenheit.
Die Predigtübungen fanden im öffentlichen Sonntagsgottesdienst und in Privatgottesdiensten in der Schlosskirche statt, die Sitz der Predigeranstalt wurde (Q: Wurster).
Zeitweise auch als Predigerinstitut bezeichnet und seit 1826 Universitätsinstitut, ist die Predigeranstalt heute ein Besonderer Arbeitsbereich (sic) innerhalb der Evangelisch-theologischen Fakultät.
Der Bestand umfasst lediglich wenige Stücke, die 1993 bei der Neuordnung der Bibliothek der Predigeranstalt sowie 2009 bei der Neuordnung des Archivs des Evangelischen Stifts ausgeschieden und dem Universitätsarchiv übergeben wurden.
Tübingen, den 22. Dezember 2009
Michael Wischnath
Literaturnachweise
··Universität Tübingen/ Evangelisch-theologisches Seminar: Statuten der evangelischen Predigeranstalt zu Tübingen. o.O. [um 1890.] 8._S. (UB-Signatur L XV 67).
·Wurster, Paul: Hundert Jahre Predigeranstalt in Tübingen. Festschrift der evangelisch-theologischen Fakultät Tübingen. Tübingen 1917. III, 58_S. (UB-Signatur L XV 255).
·Heck, Thomas: Jonathan Friedrich Bahnmaier, der Gründer der Predigeranstalt der Universität Tübingen, seine Tübinger Lehrtätigkeit, seine unfreiwillige Versetzung, seine. theologisch-kirchliche Haltung. Preisarbeit der Emma-Eugen-Müller-Stiftung. Tübingen 1977. 71_Bl. [Mschr.] (UAT).
·Schmidt-Rost, Reinhard: Von "alten" Medien: Zur Rückkehr der Evangelischen Predigeranstalt auf Schloß Hohentübingen. In: TUZ Nr. 24 (1986), S. 11-12.
·Jetter, Werner: Zur Erinnerung an die Anfänge der evangelischen Predigeranstalt und den Professor für praktische Theologie Dr. Christian David Friedrich (von) Palmer (1811-1875). In: BWKG 90 (1990), S. 208-226. Auch als Redemanuskript gedruckt in: Vierteljahresschrift für neuzeitliches Christentum (1987), Festschrift für Dieter Rössler, S. 15-26.
·Dober, Hans Martin: Christian Palmer. Ein Praktischer Theologie im Zeitalter der bürgerlichen Denk- und Lebensform. In: BWKG 102 (2003), S. 197-213.
·Beutel, Albrecht: "Ein in Wissenschaft und Glaube gleich starker Geist". Der Tübinger Theologie professor Christian Friedrich Schmid (1794-1852). In: BWKG 106 (2006), S. 281-304.
Inhalt:
Predigten (UAT 626/1-2: 2 Nrn, 1794-1825).
Beilagen zu Büchern (UAT 626/3: 1 Nr., 1901).
Druckschriften (UAT 626/4: 1 Nr., 1730, 1890).
"Manual" (Teilnehmerverzeichnisse u.a.) (UAT 626/7: 1 Nr., 1852-1922).
Bibliothekskatalog (UAT 626/5-6: 2 Nrn, 1884-1921).
Kasse (UAT 626/8: 1 Nr., 1876-1922).
Vorbemerkung
Zur Geschichte der Provenienzstelle
Nachdem bis dahin nur die Stiftsstudierenden Gelegenheit zu praktischen homiletischen und katechetischen Übungen hatten, bot die seit 1815 vom Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie aufgebaute Predigeranstalt hierzu auch den übrigen Theologen Gelegenheit.
Die Predigtübungen fanden im öffentlichen Sonntagsgottesdienst und in Privatgottesdiensten in der Schlosskirche statt, die Sitz der Predigeranstalt wurde (Q: Wurster).
Zeitweise auch als Predigerinstitut bezeichnet und seit 1826 Universitätsinstitut, ist die Predigeranstalt heute ein Besonderer Arbeitsbereich (sic) innerhalb der Evangelisch-theologischen Fakultät.
Der Bestand umfasst lediglich wenige Stücke, die 1993 bei der Neuordnung der Bibliothek der Predigeranstalt sowie 2009 bei der Neuordnung des Archivs des Evangelischen Stifts ausgeschieden und dem Universitätsarchiv übergeben wurden.
Tübingen, den 22. Dezember 2009
Michael Wischnath
Literaturnachweise
··Universität Tübingen/ Evangelisch-theologisches Seminar: Statuten der evangelischen Predigeranstalt zu Tübingen. o.O. [um 1890.] 8._S. (UB-Signatur L XV 67).
·Wurster, Paul: Hundert Jahre Predigeranstalt in Tübingen. Festschrift der evangelisch-theologischen Fakultät Tübingen. Tübingen 1917. III, 58_S. (UB-Signatur L XV 255).
·Heck, Thomas: Jonathan Friedrich Bahnmaier, der Gründer der Predigeranstalt der Universität Tübingen, seine Tübinger Lehrtätigkeit, seine unfreiwillige Versetzung, seine. theologisch-kirchliche Haltung. Preisarbeit der Emma-Eugen-Müller-Stiftung. Tübingen 1977. 71_Bl. [Mschr.] (UAT).
·Schmidt-Rost, Reinhard: Von "alten" Medien: Zur Rückkehr der Evangelischen Predigeranstalt auf Schloß Hohentübingen. In: TUZ Nr. 24 (1986), S. 11-12.
·Jetter, Werner: Zur Erinnerung an die Anfänge der evangelischen Predigeranstalt und den Professor für praktische Theologie Dr. Christian David Friedrich (von) Palmer (1811-1875). In: BWKG 90 (1990), S. 208-226. Auch als Redemanuskript gedruckt in: Vierteljahresschrift für neuzeitliches Christentum (1987), Festschrift für Dieter Rössler, S. 15-26.
·Dober, Hans Martin: Christian Palmer. Ein Praktischer Theologie im Zeitalter der bürgerlichen Denk- und Lebensform. In: BWKG 102 (2003), S. 197-213.
·Beutel, Albrecht: "Ein in Wissenschaft und Glaube gleich starker Geist". Der Tübinger Theologie professor Christian Friedrich Schmid (1794-1852). In: BWKG 106 (2006), S. 281-304.
Inhalt:
Predigten (UAT 626/1-2: 2 Nrn, 1794-1825).
Beilagen zu Büchern (UAT 626/3: 1 Nr., 1901).
Druckschriften (UAT 626/4: 1 Nr., 1730, 1890).
"Manual" (Teilnehmerverzeichnisse u.a.) (UAT 626/7: 1 Nr., 1852-1922).
Bibliothekskatalog (UAT 626/5-6: 2 Nrn, 1884-1921).
Kasse (UAT 626/8: 1 Nr., 1876-1922).
8 Nrn; 0,2 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- D Universitätseinrichtungen (Tektonik)
- Db Seminare und Institute (Tektonik)
- Db 1 Evangelische Theologie (Tektonik)
- Evangelische Predigeranstalt (seit 1815) (Tektonik)
- Evangelische Predigeranstalt (Bestand)