Wimpfen: Pfalzgraf Ottheinrich erneuert auf Bitten von Bürgermeister und Rat der Stadt Wimpfen die schon zwischen ihnen und seinen Vorfahren geschlossene freundliche Einung für weitere zehn Jahre und nimmt sie gemäß dem Brief von 1478 Sept. 29 [St. Michaelstag; s. 241/294] in seinen Schutz und Schirm. Er nimmt von der Einung aus: den Papst, die römischen Könige und Kaiser; die Herzöge von Bayern, seine Vettern; die Erzbischöfe und Bischöfe von Köln, Trier, Straßburg, Bamberg, Würzburg, Worms und Speyer; Markgraf Christoph von Baden; alle Städte mit denen er in Einung steht; alle Burgfrieden, die er geschlossen und beschworen hat.
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Wimpfen: Pfalzgraf Ottheinrich erneuert auf Bitten von Bürgermeister und Rat der Stadt Wimpfen die schon zwischen ihnen und seinen Vorfahren geschlossene freundliche Einung für weitere zehn Jahre und nimmt sie gemäß dem Brief von 1478 Sept. 29 [St. Michaelstag; s. 241/294] in seinen Schutz und Schirm. Er nimmt von der Einung aus: den Papst, die römischen Könige und Kaiser; die Herzöge von Bayern, seine Vettern; die Erzbischöfe und Bischöfe von Köln, Trier, Straßburg, Bamberg, Würzburg, Worms und Speyer; Markgraf Christoph von Baden; alle Städte mit denen er in Einung steht; alle Burgfrieden, die er geschlossen und beschworen hat.
241/470
A 1 Wimpfen, 1557-04-26 I
A 1 Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg
Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 21 Orte, Buchstabe W >> 21.14 Wimpfen
1557 April 26, Heidelberg I
Wimpfen, Stadt
Ausf., Perg., Sg. in Holzkapsel besch., Rest gut erh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1557, Montag nach Quasimodogeniti, April 26
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wimpfen: Einigungsbrief mit Pfalzgraf Otto Heinrich
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wimpfen: Einigungsbrief mit Pfalzgraf Otto Heinrich
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ
Namensnennung 4.0 International