Der öffentliche Notar Karl von Tann beurkundet: In seiner und der hinzugezogenen Zeugen Gegenwart hat der Erzbischof von Benevent und päpstliche Sekretär Leonardus Griffus erklärt, dass er von dem inzwischen verstorbenen Propst des Stifts Feuchtwangen und päpstlichen Abbreviator Johannes Horn in dessen von dem öffentlichen Notar Jodocus Trebesmüller von Staffelstein am 7. Juni 1483 beurkundeten Testament zusammen mit dem Abt des Klosters St. Stephan zu seinem Testamentsvollstrecker bestellt wurde. Da er aber aufgrund seiner Amtspflichten an der päpstlichen Kurie zur Ausführung dieser Aufgabe nicht in der Lage ist, ernennt er den Würzburger Dompropst Kilian von Bibra, den Würzburger Domkustos Wilhelm Schenk von Limpurg, den Eichstätter Kanoniker Matthias Kint sowie den Rat der Stadt Dettelbach zu seinen bevollmächtigten Vertretern in dieser Angelegenheit und beauftragt sie, zusammen mit dem Abt von St. Stephan für die Ausführung des letzten Willens des Johannes Horn zu sorgen. Er lässt dies von dem öffentlichen Notar Konrad von Tann beurkunden. Zeugen: Konrad Kranz, und Burkhard Seitz. Aussteller: Karl von Tann. Empfänger: Kilian von Bibra, Wilhelm Schenk von Limpurg, Matthias Kint sowie der Rat der Stadt Dettelbach
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Der öffentliche Notar Karl von Tann beurkundet: In seiner und der hinzugezogenen Zeugen Gegenwart hat der Erzbischof von Benevent und päpstliche Sekretär Leonardus Griffus erklärt, dass er von dem inzwischen verstorbenen Propst des Stifts Feuchtwangen und päpstlichen Abbreviator Johannes Horn in dessen von dem öffentlichen Notar Jodocus Trebesmüller von Staffelstein am 7. Juni 1483 beurkundeten Testament zusammen mit dem Abt des Klosters St. Stephan zu seinem Testamentsvollstrecker bestellt wurde. Da er aber aufgrund seiner Amtspflichten an der päpstlichen Kurie zur Ausführung dieser Aufgabe nicht in der Lage ist, ernennt er den Würzburger Dompropst Kilian von Bibra, den Würzburger Domkustos Wilhelm Schenk von Limpurg, den Eichstätter Kanoniker Matthias Kint sowie den Rat der Stadt Dettelbach zu seinen bevollmächtigten Vertretern in dieser Angelegenheit und beauftragt sie, zusammen mit dem Abt von St. Stephan für die Ausführung des letzten Willens des Johannes Horn zu sorgen. Er lässt dies von dem öffentlichen Notar Konrad von Tann beurkunden. Zeugen: Konrad Kranz, und Burkhard Seitz. Aussteller: Karl von Tann. Empfänger: Kilian von Bibra, Wilhelm Schenk von Limpurg, Matthias Kint sowie der Rat der Stadt Dettelbach
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 554
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 29 / 106
Registratursignatur/AZ: 886 (18. Jh.); Dettelbach D 1 § 7 N 3 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1484 Januar 24, Rom
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Rom
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 876 S. 678 f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 546 d
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf., Notariatsinstrument; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Mattheus Phaellus; aufgedrücktes Oblatensiegel der Notare an der römischen Kurie, leicht beschädigt S 2: Notar; Signet, unbesch.
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Rom
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 876 S. 678 f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 546 d
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf., Notariatsinstrument; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Mattheus Phaellus; aufgedrücktes Oblatensiegel der Notare an der römischen Kurie, leicht beschädigt S 2: Notar; Signet, unbesch.
Sixtus IV., Papst
Griffus, Leonardus, Benevent, Erzbischof sowie päpstlicher Sekretär
Horn, Johannes, Stift Feuchtwangen, Propst sowie päpstlicher Auditor
Trebesmüller, Jodokus, Notar, öffentlicher
Bibra, Kilian von, Würzburg, Dompropst
Schenk von Limpurg, Wilhelm, Würzburg, Domkustos
Kint, Matthias, Eichstätt, Domherr
Kranz, Konrad
Seitz, Burkhard
Tann, Karl von, Notar, öffentlicher
Benevent (Italien), Erzbischof
Feuchtwangen (Lkr. Ansbach), Stift, Propst
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Domstift, Propst
Würzburg, Domstift, Kustos
Eichstätt, Domstift, Kanoniker
Dettelbach (Lkr. Kitzingen), Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:54 MESZ
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