Eine mit Braunschweig-Lüneburg und Hessen-Kassel aufzurichtende engere Verbindung und Defensionsverfassung zur Aufrechterhaltung des Westfälischen Friedens (Hildesheimer Defensionsbündnis vom Februar 1652)
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Rep. 5a, Nr. 134
Rep. 5a Fach 23 Nr. 4
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.3 Kreissachen >> 1.3.1 Niedersächsischer Kreis >> 1.3.1.1 allgemein
1651-1654
Enthält: u.a.: Entwurfsschreiben der Stader Regierung an die schwedische Königin vom 31. Mai 1651, sowie Schreiben des Friedrich Schenck von Winterstedt, Statthalter des Herzogtums Celle, an den bremisch-verdischen Kanzler Johann Stucke vom 18. August 1651; Protokoll über die in Hildesheim zwischen Schweden, den Häusern Braunschweig-Lüneburg und Hessen-Kassel vom 8.-15. Februar 1652 geführten Bündnisverhandlungen; Bericht des Kanzlers Stucke und des Kanzleirats Adolf Benedikt Marschalck an Königin Christina vom 1. März 1652 über die Verhandlungen (Entwurf), mit Beilagen: Schreiben der kurbrandenburgischen Regierung in Magdeburg, des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg und der Stadt Nordhausen an die ausschreibenden Fürsten des Niedersächsischen Kreises vom 31. Dezember 1651 bzw. Januar 1652, sowie Entwurf der Ratifikation für den Hildesheimer Rezess vom 14. Februar 1652; Briefwechsel des Kanzlers Stucke mit Graf Bengt Oxenstierna in Frankfurt vom März 1652; Schreiben des schwedischen Residenten in Hamburg, Johann Adler Salvius, an Stucke vom 11. März 1652 (lat.); Entwürfe der Auslieferungsformulare für den Rezess; Schreiben des Landgrafen Wilhelm von Hessen an die bremisch-verdische Regierung vom 5. April 1652 wegen möglichen Beitritts der Bischöfe von Paderborn und Münster zum Hildesheimer Bündnis; Korrespondenz der Regierung mit Königin Christina, dem Landgrafen von Hessen und den Fürsten von Braunschweig-Lüneburg wegen Beitritt Paderborns, Münsters und Kurkölns (für das Stift Hildesheim) und wegen Ratifikation und Auslieferung des Vertrags, 1652/53; Bericht über ein Gespräch der Landesregierung mit dem braunschweig-wolfenbüttel'schen Geh. Hofrat Dr. Chrysostomus Cöler vom 19. Juli 1652; Briefwechsel zwischen Gouverneur Hans Christoph von Königsmarck, Rotenburg, und Kanzler Stucke, Stade, vom Juli 1652 in Kompetenzstreitigkeiten;
Enthält: Vollmachten der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, des Landgrafen von Hessen, der Bischöfe von Paderborn und Münster und des Stifts Hildesheim für ihre Gesandten wegen der Verhandlungen in Hameln; Bericht über die Verhandlungen in Hameln vom 23.-28. August 1652, mit Projekt der Gesandten über noch offene Fragen; Verzeichnis der Reisekosten nach Hameln vom 20. August bis 2. September 1652 von Seiten der schwedischen Gesandten, mit Rechnungen und Quittungen; Aktenstücke wegen Beitritts des Bischofs Dietrich Adolf von Paderborn zum Hildesheimer Bündnis, 1652/53, sowie wegen Austauschs der Originalratifikationen in Hameln am 21. Juni 1653, u.a. Vollmacht und Instruktion für den Kanzleirat Marschalck vom 13. Juni 1653, Reisebericht Marschalcks vom 29. Juni 1653; Vollmacht des Bischofs Dietrich Adolf von Paderborn für seine Gesandten wegen eines Gesprächs mit der Stader Regierung vom November 1653; Briefwechsel der Stader Regierung mit dem kurbrandenburgischen Kanzler Matthaeus von Wesenbeck in Minden wegen der Hildesheimer Allianz, 1654
Enthält: Vollmachten der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, des Landgrafen von Hessen, der Bischöfe von Paderborn und Münster und des Stifts Hildesheim für ihre Gesandten wegen der Verhandlungen in Hameln; Bericht über die Verhandlungen in Hameln vom 23.-28. August 1652, mit Projekt der Gesandten über noch offene Fragen; Verzeichnis der Reisekosten nach Hameln vom 20. August bis 2. September 1652 von Seiten der schwedischen Gesandten, mit Rechnungen und Quittungen; Aktenstücke wegen Beitritts des Bischofs Dietrich Adolf von Paderborn zum Hildesheimer Bündnis, 1652/53, sowie wegen Austauschs der Originalratifikationen in Hameln am 21. Juni 1653, u.a. Vollmacht und Instruktion für den Kanzleirat Marschalck vom 13. Juni 1653, Reisebericht Marschalcks vom 29. Juni 1653; Vollmacht des Bischofs Dietrich Adolf von Paderborn für seine Gesandten wegen eines Gesprächs mit der Stader Regierung vom November 1653; Briefwechsel der Stader Regierung mit dem kurbrandenburgischen Kanzler Matthaeus von Wesenbeck in Minden wegen der Hildesheimer Allianz, 1654
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:100014704:Adolf Friedrich I., Herzog von Mecklenburg
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Index-Gruppe: frei: GND:100868134:Stucke, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Index-Gruppe: frei: GND:100868134:Stucke, Johann
Schenck von Winterstedt, Friedrich, Statthalter, Celle Stucke, Johann, Kanzler, bremisch-verdischer Marschalck, Adolf Benedikt, Kanzleirat, bremisch-verdischer Adolf Friedrich, Herzog zu Mecklenburg Oxenstierna, Bengt Graf Salvius, Johann Adler, Resident, Hamburg Wilhelm, Landgraf von Hessen-Kassel Christina, Königin von Schweden Cöler, Chrysostomus, Dr., Hofrat, wolfenbüttel'scher Königsmarck, Hans Christoph Graf von, Gouverneur Dietrich Adolf, Bischof von Paderborn Wesenbeck, Matthaeus von, Kanzler, Minden
Hildesheim, Defensionsbündnis Braunschweig-Lüneburg, Fürsten, Defensionsbündnis Hessen-Kassel, Landgraf, Defensionsbündnis Schweden, Defensionsbündnis Magdeburg, Regierung, kurbrandenburgische Nordhausen, Stadt Münster, Bischof Hildesheim, Stift, Defensionsbündnis Paderborn, Bischof, Defensionsbündnis
Defensionsbündnis, Hildesheimer Niedersächsischer Kreis, ausschreibende Fürsten Kompetenzstreitigkeiten, Regierung, bremisch-verdische Reisekosten, Stucke, Johann, Kanzler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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