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Errichtung einer Münzstätte zu Beilstein durch Fürstin Albertine Agnes von Nassau-Diez unter Leitung des Herborner Stadtschreibers Johann Jakob Hoffmann
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Errichtung einer Münzstätte zu Beilstein durch Fürstin Albertine Agnes von Nassau-Diez unter Leitung des Herborner Stadtschreibers Johann Jakob Hoffmann
Enthält u.a.: Ermittlungen der kaiserlichen Münzinquisitionskommission gegen die Münze zu Beilstein, 1696
Enthält u.a.: Prüfung der Vorlagen des Schutzjuden Wolff durch den hessen-darmstädtischen Schutzjuden Jakob Levi, 1696
Enthält u.a.: Anklage gegen die Juden Eleasar, Löw, Wolf und Boesmann wegen Münzverschlechterung, 1697
Enthält u.a.: Überfall auf den Schutzjuden Joseph durch Musketiere des brandenburgischen Hauptmanns von Köhler, 1697
Enthält u.a.: Bestallung des Sohnes des Landrentmeisters Hepp in Diez zum Kontributionsrentmeister, 1697
Darin auch: Zeichnungen der Münzaufschriften, o. D.
Darin auch: Edikt des Kaisers Leopold I. gegen Münzverschlechterung, 1695 (Druck)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.