Kaiser Karl tut den Bürgern von Schwäbisch Gmünd die Gnade, dass niemand sie besonders laden solle vor ein Landgericht oder ein anderes Gericht noch auf ihr Gut erklagen möge denn vor ihrer Stadt jeweiligem Schultheiß, ferner dass sie ein Ungeld in der Stadt setzen mögen von neuem und das von heute an genießen zehn ganze Jahr, dann dass sie einen Zoll setzen mögen in ihrer Stadt nach ihrer Notdurft zehn ganze Jahre.
Vollständigen Titel anzeigen
Kaiser Karl tut den Bürgern von Schwäbisch Gmünd die Gnade, dass niemand sie besonders laden solle vor ein Landgericht oder ein anderes Gericht noch auf ihr Gut erklagen möge denn vor ihrer Stadt jeweiligem Schultheiß, ferner dass sie ein Ungeld in der Stadt setzen mögen von neuem und das von heute an genießen zehn ganze Jahr, dann dass sie einen Zoll setzen mögen in ihrer Stadt nach ihrer Notdurft zehn ganze Jahre.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 790
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 Kaiserselekt
Kaiserselekt >> Urkunden
1373 März 13
Reichsstadt Schwäbisch Gmünd
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Bautzen
Aussteller: Karl IV., Kaiser
Empfänger: Stadt Schwäbisch Gmünd
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel vorhanden
Publiziertes Regest: RI VIII n. 5172
Aussteller: Karl IV., Kaiser
Empfänger: Stadt Schwäbisch Gmünd
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel vorhanden
Publiziertes Regest: RI VIII n. 5172
Bautzen BZ
Schwäbisch Gmünd AA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland