Vor dem weltlichen Richter Johannes schenken "Richza", Witwe des Mainzer Bürgers Jakob von Sonnenberg, ihre Söhne, die Kleriker Helfrich und Henneckin und deren Geschwisterkind ("fratruelis") Jakob, durch die Hand ihres Kurators und Mompars Siegfried zum Ebersheimer ("Sifridus zum Ebirsheimer"), der Meisterin, Priorin und dem Konvent der Reuerinnen in Frankfurt ("Franckinford") 2 Mark Kölner Pfennige Zins, fällig je zur Hälfte an Johanni Ev. und Bapt. aus dem Haus, das vormals "Gotzo Wisse" gehört hat, anstoßend an Herrn Godebold zum Lamm ("ad Agnum"). Die Schenker versprechen Bürgschaft. "Richza" und Siegfried verbürgen sich, daß die Enkelkinder der "Richza", die Geschwister ("congermani") "Morlinus", Katharina und Elisabeth nach Erreichung der Volljährigkeit zustimmen werden. - C[onradus], Dekan von Mariengreden, Vormund ("tutor") und Mompar des genannten Frauenklosters, nimmt die Schenkung und die Bürgschaftserklärung entgegen. Zeugen: Die Bürger H. zum alten Schwaben ("de antiquo Swevo"), Siegfried von Lichtenstein, Siegfried zum Horn ("de Cornu"), Wilhelmus der Schneider ("sartor"), E. der Weber ("textor") und Konrad der Wollenverkäufer ("lane venditor"). "1295 in crastino beati Bartholomei apostoli".

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