Nachrichten von der Stadt Eutin, von 1689 bis 1754
Vollständigen Titel anzeigen
LASH, Abt. 400.4 Nr. 108
Leverkus: nicht - Oncken: I G II a 1
Abt. 400.4 Handschriften: Handschriften des Bistums/Fürstentums Lübeck
Abt. 400.4 Handschriften: Handschriften des Bistums/Fürstentums Lübeck >> 4 Stadt Eutin
1689-1754
Enthält: 3 lose Lagen, Folio. Blatt 1-38. I Bl. 3-14: Des Kammerrats Grabau (Caspar Joachim Grabau, Kammersekretär 1727, Kammerrat 1736) Erinnerungen aus den Zeiten der Bischöfe August Friedrich und Christian August, 1689-1713. Gedächtnis und Nachricht, was seit 1689 bei fortwährender Regierung des Herrn Bischoffs August Friedrichs Hochfürstl. Durchl. als auch nach höchstderoselben Ableben, soviel ich in Erfahrung gebracht und mich erinnern können, sich begeben und zugetragen habe. Mit Vermerk von der Hand des Bischofs Friedrich August am Schluss: CammerRath Grabau hat dieses verfasset, so weit sein Gedächtnis gehet, im 80. Jahr. II 18-22: Kurtzer Bericht, was es mit der von Ihrer Kgl. Mytt. zu Dänemark auf das Stift Lübeck gemachten Praetension (in Betreff der 1675 vom Kaiser auf das Stift assignierten 125.000 Rtlr. Quartiergelder) für eine Bewandnis habe, 1679 oder später. III 24-33: Schrift so in dem Knopf des Eutinischen Stadt-Turms befindlich, 1754. Enthält auch die dort vorgefundene, 1704 eingebrachte Schrift: Denkwürdige Begebenheiten sowie die Namen von Predigern, Rat, Schulbedienten
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ