Gilbert, Dr. Franz Georg Otto * 25.09.1839 in Rätzlingen (bei Uelzen), 23.06.1910 in Goslar. Bibliothekar und Althistoriker; Hilfsarbeiter, seit 1872 Bibliothekssekretär, seit 1875/76 Kustos der Universitätsbibliothek Göttingen, seit 1876 Privatdozent, seit 1884 außerordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen, seit 1885/86 Bibliothekar und Direktor, seit 1890 Oberbibliothekar der Universitätsbibliothek Greifswald, seit 1899 Geheimer Regierungsrat
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Gilbert, Dr. Franz Georg Otto * 25.09.1839 in Rätzlingen (bei Uelzen), 23.06.1910 in Goslar. Bibliothekar und Althistoriker; Hilfsarbeiter, seit 1872 Bibliothekssekretär, seit 1875/76 Kustos der Universitätsbibliothek Göttingen, seit 1876 Privatdozent, seit 1884 außerordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen, seit 1885/86 Bibliothekar und Direktor, seit 1890 Oberbibliothekar der Universitätsbibliothek Greifswald, seit 1899 Geheimer Regierungsrat
I. HA Rep. 76, Vf Lit. G Nr. 34
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.07 Buchstabe G
1872 - 1876,, 1879 - 1902
Enthält u.a.:
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Die Festzeit der Attischen Dionysien; Die Rede des Demosthenes peri parapresbeias; Rom und Karthago in ihrem gegenseitigen Beziehungen 513 - 536 u. c. (241 - 218 v. Chr.); Die Fragmente des L. Coelius Antipater; Geschichte und Topographie der Stadt Rom im Altertum
- Ernennung zum Bibliothekssekretär der Universitätsbibliothek Göttingen, 1872
- Habilitation als Privatdozent für das Fach der alten Geschichte an der Universität Göttingen, 1876
- Bemerkungen über die Tätigkeiten Gilbergs durch Professor Dr. Paul de Lagarde, Dr. A[dolf Eduard Friedrich Johannes von] Warnstedt, die Philosophische Fakultät der Universität Göttingen und Professor [Ernst]Bertheau aufgrund einer möglichen außerordentlichen Professur, 1879
- Abschrift eines Artikels des literarischen Zentralblattes für Deutschland (1877) bezüglich dem Werk Rom und Karthago in ihren gegenseitigen Beziehungen 513 - 536 u. c. (241 - 218 v. Chr.)
- Beurlaubung für eine wissenschaftliche Reise nach Italien, 1880
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Göttingen, 1884
- Ernennung zum Bibliothekar bzw. Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald, 1885/86
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung für die Reisekosten für den Umzug nach Greifswald
- Beantragung der Verleihung des Titels Professor an den Kustos Friedrich August Wilhelm Müldener an der Universität Greifswald, 1890
- Ernennung zum Oberbibliothekar, 1890
- Verleihung des Roten Adler-Ordens IV. Klasse, 1894
- Neuregelung der Gehälter der Direktoren der Universitätsbibliotheken, dabei u.a. Bemerkungen Gilberts und Übersicht der Festsetzung des Gehaltes, 1895
- Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen
- Beantragung der Pensionierung, dabei Pensionsnachweis, 1898
- Ernennung zum Geheimen Regierungsrat, 1899
- Abschriften aus der Scheidungsakte Gilberts und Wilhelmine Friederike Johanne Gilbert, geb. Jahns, 1899
- Berechnung der Pension an Hand seiner Beschäftigungen.
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Die Festzeit der Attischen Dionysien; Die Rede des Demosthenes peri parapresbeias; Rom und Karthago in ihrem gegenseitigen Beziehungen 513 - 536 u. c. (241 - 218 v. Chr.); Die Fragmente des L. Coelius Antipater; Geschichte und Topographie der Stadt Rom im Altertum
- Ernennung zum Bibliothekssekretär der Universitätsbibliothek Göttingen, 1872
- Habilitation als Privatdozent für das Fach der alten Geschichte an der Universität Göttingen, 1876
- Bemerkungen über die Tätigkeiten Gilbergs durch Professor Dr. Paul de Lagarde, Dr. A[dolf Eduard Friedrich Johannes von] Warnstedt, die Philosophische Fakultät der Universität Göttingen und Professor [Ernst]Bertheau aufgrund einer möglichen außerordentlichen Professur, 1879
- Abschrift eines Artikels des literarischen Zentralblattes für Deutschland (1877) bezüglich dem Werk Rom und Karthago in ihren gegenseitigen Beziehungen 513 - 536 u. c. (241 - 218 v. Chr.)
- Beurlaubung für eine wissenschaftliche Reise nach Italien, 1880
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Göttingen, 1884
- Ernennung zum Bibliothekar bzw. Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald, 1885/86
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung für die Reisekosten für den Umzug nach Greifswald
- Beantragung der Verleihung des Titels Professor an den Kustos Friedrich August Wilhelm Müldener an der Universität Greifswald, 1890
- Ernennung zum Oberbibliothekar, 1890
- Verleihung des Roten Adler-Ordens IV. Klasse, 1894
- Neuregelung der Gehälter der Direktoren der Universitätsbibliotheken, dabei u.a. Bemerkungen Gilberts und Übersicht der Festsetzung des Gehaltes, 1895
- Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen
- Beantragung der Pensionierung, dabei Pensionsnachweis, 1898
- Ernennung zum Geheimen Regierungsrat, 1899
- Abschriften aus der Scheidungsakte Gilberts und Wilhelmine Friederike Johanne Gilbert, geb. Jahns, 1899
- Berechnung der Pension an Hand seiner Beschäftigungen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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