Ritter Rüdiger genannt Reich von Mergentheim (miles de Mergentheim dictus Dives) verkauft in Übereinstimmung (coadunata manu) mit seiner Ehefrau Sophia dem Komtur und den Brüdern des Spitals der Hl. Maria des Deutschen Hauses zu Mergentheim (conmendatorem et fratribus hospitalis sancte Marie Domus theutonicorum in Mergentheim) alle seine Güter (amnia bona mea) in Stuppach (Stupach) um 30 Pfund Heller, wobei ein Rückkaufsrecht des A. im Verlauf der kommenden 5 Jahre vereinbart wurde.
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Ritter Rüdiger genannt Reich von Mergentheim (miles de Mergentheim dictus Dives) verkauft in Übereinstimmung (coadunata manu) mit seiner Ehefrau Sophia dem Komtur und den Brüdern des Spitals der Hl. Maria des Deutschen Hauses zu Mergentheim (conmendatorem et fratribus hospitalis sancte Marie Domus theutonicorum in Mergentheim) alle seine Güter (amnia bona mea) in Stuppach (Stupach) um 30 Pfund Heller, wobei ein Rückkaufsrecht des A. im Verlauf der kommenden 5 Jahre vereinbart wurde.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 U 338
.B.B.B. [16.Jh.]
N 1/2 in fasc. 9 lat. 30 Cist. H, Merg. [18.Jh.]
St. A. K. 9 c... 29. [19.Jh.]
88.b. 35 [20.Jh.]
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II >> Amt Wachbach >> Stuppach
1283 November 11 (in festo beati Martini episcopi)
Kommende Mergentheim
Urkunden
Schaden: Flecken
Zeugen: Konrad genannt von Heimberg (dictus de Heineberg), Komtur des Ordens St. Johann in Mergentheim (commendator hospitalis sancti Johannis in Mergentheim) und vom Deutschen Haus (de domo theutonica); Bruder Eberswin, Komtur; Bruder Ludwig von Heimberg (de Heineberg); Bruder Heinrich genannt Vocko (dictus Vocko); Bruder Konrad von Mergentheim, Bruder des Rüdiger gen. Reich (meus germanus), Ritter (milites seculares); Gerwick von Sachsenflur (de Sahsenfluer); Rüdiger genannt Wigerich [von Mergentheim]; Rüdiger genannt Sützel (Süzel) [von Mergentheim]
Siegler: Konrad genannt von Heimberg, Komtur des Ordens St. Johann zu Mergentheim; Bruder Eberswin, Komtur des Deutschen Hauses zu Mergentheim, wegen Siegelkarenz des A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg., 1. u. 2. Sg. besch.
Vermerke: 6 Rv.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Siegelkarenz des A.
Publiziertes Regest: OAB Mergentheim S. 743, WUB 8 Nr. 3291
Zeugen: Konrad genannt von Heimberg (dictus de Heineberg), Komtur des Ordens St. Johann in Mergentheim (commendator hospitalis sancti Johannis in Mergentheim) und vom Deutschen Haus (de domo theutonica); Bruder Eberswin, Komtur; Bruder Ludwig von Heimberg (de Heineberg); Bruder Heinrich genannt Vocko (dictus Vocko); Bruder Konrad von Mergentheim, Bruder des Rüdiger gen. Reich (meus germanus), Ritter (milites seculares); Gerwick von Sachsenflur (de Sahsenfluer); Rüdiger genannt Wigerich [von Mergentheim]; Rüdiger genannt Sützel (Süzel) [von Mergentheim]
Siegler: Konrad genannt von Heimberg, Komtur des Ordens St. Johann zu Mergentheim; Bruder Eberswin, Komtur des Deutschen Hauses zu Mergentheim, wegen Siegelkarenz des A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg., 1. u. 2. Sg. besch.
Vermerke: 6 Rv.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Siegelkarenz des A.
Publiziertes Regest: OAB Mergentheim S. 743, WUB 8 Nr. 3291
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Regierung Mergentheim (Tektonik)
- Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II (Bestand)
- Amt Wachbach (Gliederung)
- Stuppach (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland