Grete, Witwe Cordes von Warberghe, beurkundet, daß sie die von ihrer verstorbenen Mutter Grete Strating für 7 1/2 rheinische Gulden und 3 Bielefelder Mark verpfändeten Kleinodien gegeben habe für Alcke, ihre Tochter, an die Jungfrauen Hille und Ilse von dem Rede für die genannte Summe, die bezahlt ist, und zwar eine Perlenschnur, ein "bespanget hovet gat", zwei goldene Ringe, drei silberne Löffel, zwei silberne Gabeln, ein vergoldetes Kreuz, ein gebleichtes Paar Laken, vier seidene Kissen, am Rande "viff witte kussene", mit schwarzer Seide benäht, ein besticktes Tuch (benahte Dwele). Hille und Ilse von dem Rede, Jungfrauen im Kloster zu Lemgo, beurkunden, daß sie die Kleinodien für die genannte Summe gelöst und empfangen haben von Grete Warberch für Aleke Stroting. Darüber sind zwei gleichlautende Briefe geschrieben. De gegheven synt na godes borde 1455 yn deme achtenden daghe der hilghen dryer koninge. Kerbbrief auf Papier.