Graf Johann III. von Holstein-Plön und sein Sohn Adolf VII. von Holstein-Plön verkaufen für 325 Mark Lübsch dem Kloster Cismar die Hälfte des Sees Lütkensee und die Hälfte des Flusses Stremmin mit genauer Grenzbeschreibung. Zeugen: Magister Johannes Boytin, Cancellarius der Grafen, Hasso von Partzowe, Marquard Brockdorff, Johannes Stake, Hartwich Rantzau, Ritter. Sifrid von Plön, Detlef Sandberg, Tymmo Marnten, Otto von Cusen, Otto von Reventlow, Radolf Tynappel, Adovkat der Grafen. d.d. in campo prope villam parochialem dictam Arnesboken 1353, in die b. Galli abbatis.
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Graf Johann III. von Holstein-Plön und sein Sohn Adolf VII. von Holstein-Plön verkaufen für 325 Mark Lübsch dem Kloster Cismar die Hälfte des Sees Lütkensee und die Hälfte des Flusses Stremmin mit genauer Grenzbeschreibung. Zeugen: Magister Johannes Boytin, Cancellarius der Grafen, Hasso von Partzowe, Marquard Brockdorff, Johannes Stake, Hartwich Rantzau, Ritter. Sifrid von Plön, Detlef Sandberg, Tymmo Marnten, Otto von Cusen, Otto von Reventlow, Radolf Tynappel, Adovkat der Grafen. d.d. in campo prope villam parochialem dictam Arnesboken 1353, in die b. Galli abbatis.
LASH, Urk.-Abt. 115 Nr. 11
Urk.-Abt. 115 Kloster Cismar: Kloster Cismar
Urk.-Abt. 115 Kloster Cismar: Kloster Cismar >> 1 Urkunden
1353
Enthält: Original, Pergament, von den an grün-roter Seidenschnur hängenden Siegeln der beiden Aussteller fehlt das erste
Verzeichnung
Ahrensbök, 1353 Oktober 16
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ