Bietigheim G (Bestand)
Show full title
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 321 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Altensteig - Güglingen
1667-1810
1 Zur Geschichte der Geistlichen Verwaltung Bietigheim: Vor der Reformation gehörte das Gebiet der späteren Geistlichen Verwaltung Bietigheim zum Bistum Speyer, und zwar teils zum Archidiakonat St. Guido (Landkapitel Marbach und Bönnigheim), teils zum Archidiakonat hl. Dreifaltigkeit (Landkapitel Vaihingen). Nach der Synodalordnung vom 1. August 1547 bildeten Vaihingen, Markgröningen, Bietigheim und Asperg ein Dekanat. Um 1577 wurde mit der Einrichtung der General-Superintendenz Maulbronn die beständige Spezial-Superintendenz Bietigheim geschaffen. Um 1800 gehörten zum Dekanat Bietigheim insgesamt zwölf Pfarreien: Bietigheim, Besigheim, Freudental, Großingersheim, Großsachsenheim, Hessigheim, Kleiningersheim, Kleinsachsenheim, Löchgau, Metterzimmern, Mundelsheim, Walheim. Die Diözesaneinteilung von 1807 brachte keine Neuerungen. 1810 wurde das Dekanat Bietigheim dem 1806 eingerichteten Generalat Heilbronn zugeordnet. 1812 kam es zur Eingliederung des Dekanats Lauffen in das Dekanat Bietigheim, dessen Sitz 1813 von Bietigheim in die Oberamtsstadt Besigheim verlegt wurde. Literatur: Beschreibung des Oberamts Besigheim, hg. v.d. kgl. statistisch-topographischen Bureau, Stuttgart 1853 Binder, Christian, Wirtembergs Kirchen- und Lehrämter, 2 Bde., Tübingen 1798/1799 Reyscher, A. L., Sammlung der württembergischen Gesetze Bd. 9, Stuttgart 1835 Schäfer, Gerhard, Gliederung der evangelischen Landeskirche in Württemberg um 1840, in: Historischer Atlas von Baden-Württemberg. Erläuterungen VIII, 9, Stuttgart 1975
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Ämterbeständen handelt es sich um "topographische Auslesebestände", die verschiedene Provenienzen umfassen. Die Entstehung dieser Bestandsgruppe ist in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (S. 119f.) erläutert. Der vorliegende Bestand A 321 L wurde 1969 vom StA Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustauschs an das HStA Stuttgart abgegeben (Az.:H.I.11a; 1969). Die Abgabe blieb als eigenständiger Bestand bestehen. Zur Unterscheidung von dem im HStA Stuttgart bereits vorhandenen Ämtermembrum A 321 Bietigheim G wurde der Bestandsbezeichnung die Kennzeichnung L beigefügt. Weitere Überlieferung dieser Provenienz sowie Archivalien betr. die Geistliche Verwaltung Bietigheim finden sich u. a. in folgenden Beständen: A 44 Urfehden A 284/13 Kirchenrat: Ämterregistratur A 303 Geistliche Ämterrechnungen A 304 Reskripten- und Berichtsbücher der Bezirksämter A 468 Geistliche Zins- und Haischbücher H 102/11 Geistliche Lagerbücher: GV Bietigheim Von dem Bestand A 321 L war bisher nur ein Büschel (bisher: Bü 1; jetzt: Bestellnummer/Ordnungsnummer Bü 1) durch ein von Max Miller 1947 erstelltes Repertorium erschlossen. Der Entstehungszusammenhang der Ämterbestände ist aufgrund der Überlieferungsgeschichte weitgehend nicht mehr rekonstruierbar. Deshalb wurde bei der Neuverzeichnung nach einer Sachgliederung, die aus der Überlieferungsstruktur der Ämterbestände gewonnen wurde, klassifiziert. Innerhalb der Sachgliederung erfolgte - soweit eindeutig zuweisbar - eine alphabetische Ordnung nach Orten unter Voranstellung der Amtsstadt. Als Mischbestände enthalten die Ämterbestände i.d.R. verschiedene Provenienzen. Diese wurden, soweit sie bei der Verzeichnung festgestellt werden konnten, bei den Titelaufnahmen vermerkt. Die Verzeichnung erfolgte 1997 mit Hilfe des Programms MIDO-SA95. Das Altrepertorium wurde dem Bestand A 695 zugeordnet. Der Bestand umfaßt nun 15 Bü (0,3 lfd. m.). Stuttgart, im Februar 1997 Dr. Barbara Hoen
Abkürzungsverzeichnis:
Bü Büschel
Bd Band
Bietigheim G Geistliche Verwaltung Bietigheim
Schr. Schriftstück(e)
Konkordanz 1:
Vorsignatur Ordnungsnr. Bestellnr.
A 319 L Bü 19 6 Bü. 15
Konkordanz 2:
Bestellnr. Ordnungsnr.
Bü 1 1
Bü 2 13
Bü 3 15
Bü 4 14
Bü 5 4
Bü 6 5
Bü 7 2
Bü 8 9
Bü 9 12
Bü 10 8
Bü 11 11
Bü 12 7
Bü 13 3
Bü 14 10
Bü 15 6
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Ämterbeständen handelt es sich um "topographische Auslesebestände", die verschiedene Provenienzen umfassen. Die Entstehung dieser Bestandsgruppe ist in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (S. 119f.) erläutert. Der vorliegende Bestand A 321 L wurde 1969 vom StA Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustauschs an das HStA Stuttgart abgegeben (Az.:H.I.11a; 1969). Die Abgabe blieb als eigenständiger Bestand bestehen. Zur Unterscheidung von dem im HStA Stuttgart bereits vorhandenen Ämtermembrum A 321 Bietigheim G wurde der Bestandsbezeichnung die Kennzeichnung L beigefügt. Weitere Überlieferung dieser Provenienz sowie Archivalien betr. die Geistliche Verwaltung Bietigheim finden sich u. a. in folgenden Beständen: A 44 Urfehden A 284/13 Kirchenrat: Ämterregistratur A 303 Geistliche Ämterrechnungen A 304 Reskripten- und Berichtsbücher der Bezirksämter A 468 Geistliche Zins- und Haischbücher H 102/11 Geistliche Lagerbücher: GV Bietigheim Von dem Bestand A 321 L war bisher nur ein Büschel (bisher: Bü 1; jetzt: Bestellnummer/Ordnungsnummer Bü 1) durch ein von Max Miller 1947 erstelltes Repertorium erschlossen. Der Entstehungszusammenhang der Ämterbestände ist aufgrund der Überlieferungsgeschichte weitgehend nicht mehr rekonstruierbar. Deshalb wurde bei der Neuverzeichnung nach einer Sachgliederung, die aus der Überlieferungsstruktur der Ämterbestände gewonnen wurde, klassifiziert. Innerhalb der Sachgliederung erfolgte - soweit eindeutig zuweisbar - eine alphabetische Ordnung nach Orten unter Voranstellung der Amtsstadt. Als Mischbestände enthalten die Ämterbestände i.d.R. verschiedene Provenienzen. Diese wurden, soweit sie bei der Verzeichnung festgestellt werden konnten, bei den Titelaufnahmen vermerkt. Die Verzeichnung erfolgte 1997 mit Hilfe des Programms MIDO-SA95. Das Altrepertorium wurde dem Bestand A 695 zugeordnet. Der Bestand umfaßt nun 15 Bü (0,3 lfd. m.). Stuttgart, im Februar 1997 Dr. Barbara Hoen
Abkürzungsverzeichnis:
Bü Büschel
Bd Band
Bietigheim G Geistliche Verwaltung Bietigheim
Schr. Schriftstück(e)
Konkordanz 1:
Vorsignatur Ordnungsnr. Bestellnr.
A 319 L Bü 19 6 Bü. 15
Konkordanz 2:
Bestellnr. Ordnungsnr.
Bü 1 1
Bü 2 13
Bü 3 15
Bü 4 14
Bü 5 4
Bü 6 5
Bü 7 2
Bü 8 9
Bü 9 12
Bü 10 8
Bü 11 11
Bü 12 7
Bü 13 3
Bü 14 10
Bü 15 6
15 Büschel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Archival tectonics)
- Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden (Archival tectonics)
- Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen (Archival tectonics)
- Altensteig - Güglingen (Archival tectonics)
- Bietigheim G (Archival holding)