Herzog Magnus von Sachsen-Lauenburg, Bischof von Hildesheim, und sein Bruder Herzog Bernhard II. von Sachsen-Lauenburg urkunden über den Verkauf der Güter Behlendorf, Hof und Dorf, mit dem See und dem dazu gehörenden Zoll, Giesensdorf, den Hof zu Klein Anker, Harmsdorf und Albertesfelde mit Zubehör an Bürgermeister und Rat der Stadt Lübeck für 2000 Mark lübsch, wie sie ehemals Detlev Parkentin und Vollecken Grönau und seinem Vetter Volc. Grönau, Sohn des Volkmar Grönau, besessen. Zeugen: Otto von Ritzerau, Hans Daldorf zu Wotersen, Hartwig zu Parkentin, Hartwig von Krummesse zu Klempau, Gerd von Krummesse zu Anker und Otto Wackerbarth zu Kowal, Knappen. d.d. 1444 des neghesten manndages na dem feste St. Martenns des werdigen hilligen bischops.
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Herzog Magnus von Sachsen-Lauenburg, Bischof von Hildesheim, und sein Bruder Herzog Bernhard II. von Sachsen-Lauenburg urkunden über den Verkauf der Güter Behlendorf, Hof und Dorf, mit dem See und dem dazu gehörenden Zoll, Giesensdorf, den Hof zu Klein Anker, Harmsdorf und Albertesfelde mit Zubehör an Bürgermeister und Rat der Stadt Lübeck für 2000 Mark lübsch, wie sie ehemals Detlev Parkentin und Vollecken Grönau und seinem Vetter Volc. Grönau, Sohn des Volkmar Grönau, besessen. Zeugen: Otto von Ritzerau, Hans Daldorf zu Wotersen, Hartwig zu Parkentin, Hartwig von Krummesse zu Klempau, Gerd von Krummesse zu Anker und Otto Wackerbarth zu Kowal, Knappen. d.d. 1444 des neghesten manndages na dem feste St. Martenns des werdigen hilligen bischops.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 1053
332a
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1444
Enthält: Neuere Abschrift, Papier, unbeglaubigt
Verzeichnung
1444 November 16
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:51 MEZ