Hauptzollamt (Hann.) Münden (Bestand)
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NLA HA, Nds. 1225 Münden
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.14 Bund >> 1.14.2 Finanzen >> 1.14.2.1 Untere Bundesbehörden >> 1.14.2.1.1 Zoll
1949-1959
Enthält: u.a. Rechnungsbücher, vom Zollgrenzdienst bearbeitete Buß- und Strafsachen
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Hauptzollämter und der Zollverwaltung des Bundes nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Zoll" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g285 ).
Das der Oberfinanzdirektion Hannover zugeordnete Hauptzollamt Hann. Münden bestand bereits vor 1945 und existierte auch in der Besatzungszeit und in der Zeit der frühen Bundesrepublik fort. Der Behörde untergordnet waren die Zollämter in Duderstadt, Göttingen, Holzminden (mit der Zollzweigstelle "Branntwein"), Northeim (mit der Zollzweigstelle Einbeck) und Osterode sowie die Bezirkszollkommissare in Duderstadt (später Herzberg), Göttingen, Holzminden und Northeim.
Um 1960 wurde das Hauptzollamt Hann. Münden aufgelöst und dessen Amtsbezirk auf die Hauptzollämter Hildesheim und Northeim aufgeteilt. Zu ersterem kamen die Zollämter Holzminden (mit der Zollzweigstelle "Branntwein") und Northeim (mit der Zollzweigstelle Einbeck), während das Hauptzollamt Northeim zusätzlich die Zuständigkeit für die Zollämter Duderstadt, Göttingen (mit der Zweigstelle Göttingen-Güterbahnhof) und Osterode (mit der Zweigstelle Herzberg) erhielt. Der bisherige Dienstsitz des Hauptzollamtes Hann. Münden in Hann. Münden wurde zunächst in eine Außenstelle des Hauptzollamtes Northeim umgewandelt. Nachdem dieses 1965 nach Göttingen verlegt worden war, wurde aus der Außenstelle in Hann. Münden ein weiteres Zollamt.
Zur weiteren Geschichte der Hauptzollämter Göttingen und Northeim siehe die Vorworte zu den Beständen Nds. 1225 Göttingen und Nds. 1225 Northeim.
Stand: Dezember 2015
Bestandsgeschichte: Der Bestand Nds. 1225 Münden besteht derzeit aus zwei 1964 und 2001 erfolgten Ablieferungen. Erstere enthält vorrangig die Hauptbücher für die Rechnungsjahre 1951 bis 1958, letztere einige wenige Akten zu den vom Zollgrenzdienst bearbeiteten Buß- und Strafsachen aus den Jahren 1949 und 1950.
Stand: Dezember 2015
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Hauptzollämter und der Zollverwaltung des Bundes nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Zoll" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g285 ).
Das der Oberfinanzdirektion Hannover zugeordnete Hauptzollamt Hann. Münden bestand bereits vor 1945 und existierte auch in der Besatzungszeit und in der Zeit der frühen Bundesrepublik fort. Der Behörde untergordnet waren die Zollämter in Duderstadt, Göttingen, Holzminden (mit der Zollzweigstelle "Branntwein"), Northeim (mit der Zollzweigstelle Einbeck) und Osterode sowie die Bezirkszollkommissare in Duderstadt (später Herzberg), Göttingen, Holzminden und Northeim.
Um 1960 wurde das Hauptzollamt Hann. Münden aufgelöst und dessen Amtsbezirk auf die Hauptzollämter Hildesheim und Northeim aufgeteilt. Zu ersterem kamen die Zollämter Holzminden (mit der Zollzweigstelle "Branntwein") und Northeim (mit der Zollzweigstelle Einbeck), während das Hauptzollamt Northeim zusätzlich die Zuständigkeit für die Zollämter Duderstadt, Göttingen (mit der Zweigstelle Göttingen-Güterbahnhof) und Osterode (mit der Zweigstelle Herzberg) erhielt. Der bisherige Dienstsitz des Hauptzollamtes Hann. Münden in Hann. Münden wurde zunächst in eine Außenstelle des Hauptzollamtes Northeim umgewandelt. Nachdem dieses 1965 nach Göttingen verlegt worden war, wurde aus der Außenstelle in Hann. Münden ein weiteres Zollamt.
Zur weiteren Geschichte der Hauptzollämter Göttingen und Northeim siehe die Vorworte zu den Beständen Nds. 1225 Göttingen und Nds. 1225 Northeim.
Stand: Dezember 2015
Bestandsgeschichte: Der Bestand Nds. 1225 Münden besteht derzeit aus zwei 1964 und 2001 erfolgten Ablieferungen. Erstere enthält vorrangig die Hauptbücher für die Rechnungsjahre 1951 bis 1958, letztere einige wenige Akten zu den vom Zollgrenzdienst bearbeiteten Buß- und Strafsachen aus den Jahren 1949 und 1950.
Stand: Dezember 2015
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
0,9
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST