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Suppliken und Verfügungen in landfiskalischen
Sachen
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 8 Fiskalische Sachen bzw. Sachen des Landfiskals
1656-1675
Enthält: Suppliken des Landfiskals Johann Dieterichs an die Regierung, u.a. wegen: - Beeidigung und Erteilung einer Instruktion vom 3. März 1656 gemäß königlicher Bestallung (mit beigefügter Bestallung vom 16. August 1655) - Wiederbestallung zum Vogt in Lamstedt vom 8. Mai 1656 - Mandats an den Kontributionseinnehmer Balthasar Schultze in Kehdingen, Freiburgischer Teil, zur Zahlung rückständiger Gelder vom 25. Mai 1659 - Mandats an Einwohner des Alten Landes wegen Nebenanlagen vom 25. August 1659 (mit Anlage) - Beschwerden über den Amtmann Christoph Pape in Neuhaus, vormals Vogt in Lamstedt, vom 7. Mai 1660 - Beschwerden gegen ihn durch die Regierung, u.a. wegen des Vorwurfs ungebührlicher Geldabforderung von zwei Totschlägern in der Herrschaft Neuhaus (1660-1662) - Verbots der Kornausfuhr vom 25. Juni 1662 - Erteilung eines Reisepasses und Zahlung von Reise- und Zehrungskosten wegen Bereisung des Landes (1663/64) - diverser landfiskalischer Verrichtungen (mit Anlage: Privileg der Stadt Bremen für den Flecken Lehe vom 25. Januar 1613) - Ruinierung der Holzungen und Zustands der Wege und Stege vom 27. Oktober 1663, auch nicht erfolgter Reparatur der Wege durch Marschalcks in Hechthausen vom 1. Juli 1664 - landfiskalischer Verrichtungen im Land Wursten sowie Verbesserung der Besoldung vom Oktober 1664 und März 1665 (mit Anlagen, u.a.: Originalinstruktion für Dieterichs vom 20. März 1656) - Dienstentlassung, Beschlagnahme seiner Gage und neuer Bedienung bzw. Zahlung rückständiger Gelder vom 29. Mai, 5. Juni, 10. Juli, 18. September, 30. Oktober und 12. Dezember 1665 sowie 26. März 1666 (mit Anlagen und Tätigkeitsbeschreibung) Verfügungen u.a.: - Verfügung Dieterichs' an den Vogt Johann Wechter zu Harsefeld vom 29. Oktober 1658 wegen zu hoher Belastung der Harsefelder Einwohner (mit Verzeichnis), mit nachfolgender Ladung des Landfiskals vor die Regierung vom 4. November 1658 wegen Überschreitung seiner Kompetenzen -Beschwerdeschrift der Adeligen Arend von der Hude, Franz von Schönebeck, Gördt von der Lieth, Johann von Schwanewede, Johann Albert und Hermann Clamor von Wersebe vom 8. Mai 1657 wegen Beeinträchtigung ihrer Rechte durch Dieterichs - Patent der Regierung vom 24. März 1664 wegen Reparatur der Landstraßen, Wege, Brücken und Dämme
Enthält: Suppliken des Landfiskals Caspar Fratz an die Regierung vom 18. August 1665 bis 11. April 1670 in landfiskalischen Sachen, mit nachfolgenden Ladungen bzw. Mandaten, u.a. wegen Holzdelikten, versäumter Reparaturen von Wegen und Brücken, Verstößen gegen Buß- und Bettage, Abbrennens von Heideflächen, Messerstecherei, Ausschweifungen bei Hochzeiten und Kindtaufen, Baufälligkeit der Klostergebäude in Himmelpforten und Besichtigung der donierten Amtshäuser, Klostergebäude und Kurien (mit Patenten der Regierung vom 4. Juli 1666 und 25. Februar 1668 wegen notwendiger Reparatur und Unterhaltung der donierten Gebäude und detaillierten Berichten über die Besichtigung der Gebäude vom 21. Januar und 24. September 1668), Jagdverstößen, Bestellung eines Vogtes in der Börde Oldendorf, Kruggerechtigkeiten, Vorwürfen gegen den Amtmann Daniel Wolter in Bremervörde, wegen Osterfeuers und Pfingstbiers - Gesuch des Landfiskals Fratz vom 21. Dezember 1666 um Übernahme eines anderen Amtes - Gesuch des Landfiskals Michael Grabo(w) vom 15. März 1675 um Unterstützung wegen Appellation der Burgmänner in Horneburg an das Tribunal in seiner Sache gegen Dietrich Broyer in Horneburg wegen Duells, mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an das Tribunal vom 9. April 1675 (siehe auch Rep. 28 Nr. 701 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195319))
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1613
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1655
Dieterichs, Johann, Landfiskal Schultze, Balthasar, Kontributionseinnehmer, Kehdingen, Freiburgischer Teil Pape, Christoph, Amtmann, Neuhaus Marschalck, Familie, Hechthausen Wechter, Johann, Vogt, Harsefeld Hude, Arend von der Schönebeck, Franz von Lieth, Gördt von der Schwanewede, Johann von Wersebe, Johann Albert u. Hermann Clamor von Fratz, Caspar, Landfiskal Wolter, Daniel, Amtmann, Bremervörde Grabo(w), Michael, Landfiskal Broyer, Dietrich, Horneburg
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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