Amtsgericht Meinersen (ab 1879) (Bestand)
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NLA HA, Hann. 172 Meinersen
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.10 Justiz >> 1.12.10.3 Untere Justizbehörden >> 1.12.10.3.4 Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Hildesheim
1866-1979
Enthält: Protokollbücher des Schiedsmänner, Grundakten, Hypothekenakten, Hypothekenbücher, Hypothekensachen, Kontraktenbücher, Handels- und Vereinsregister, Kirchenaustritte, freiwillige Gerichtsbarkeit, Familienregister, Erbhöferollen, Erbhofakten
Geschichte des Bestandsbildners: Der Bestand Hann. 172 Meinersen schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Meinersen vor der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 72 Meinersen) an. Bei der Abgrenzung zu den Beständen Hann. 72 Meinersen und Nds. 725 Meinersen (Amtsgericht Meinersen nach 1945) sind Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesen Beständen heranzuziehen sind.
Im Zuge der Reichsjustizreform wurde das Amtsgericht Meinersen dem Sprengel des Landgerichts Hildesheim zugewiesen (Preuß. Gesetzsammlung 1878, S. 280) und als sein Zuständigkeitsbereich das Amt Meinersen festgelegt (Preuß. Gesetzsammlung 1879, S. 511). Zum 1. April 1903 ist die Gemeinde Stederdorf vom Bezirk des Amtsgerichts Meinersen an das Amtsgericht Peine gekommen (Preuß. Gesetzsammlung 1903, S. 41). Das Amtsgericht Meinersen wurde mit Wirkung zum 1. April 1959 aufgelöst und die Gemeinden seines Bezirkes entsprechend ihrer Kreiszugehörigkeit auf die Amtsgerichte Peine, Gifhorn und Celle aufgeteilt (Nds. GVBl. 1957, S. 132).
Stand: Januar 2006
Bestandsgeschichte: Am 14. November 1980 erfolgte eine Ablieferung das Amtsgerichts Celle, die als Acc. 80/80 vom Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover übernommen und dem Bestand Hann. 172 Meinersen eingegliedert wurde.
Einige Faszikel waren Gebäudesteuerakten das Amtsbereichs Meinersen, die dem Bestand Hann. 142 zugeordnet wurden.
Stand: Januar 1981
Findmittel: EDV-Findmittel (2021)
Bearbeiter: Dr. Jürgen Asch (1981)
Bearbeiter: Hildegard Krösche (2006)
Geschichte des Bestandsbildners: Der Bestand Hann. 172 Meinersen schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Meinersen vor der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 72 Meinersen) an. Bei der Abgrenzung zu den Beständen Hann. 72 Meinersen und Nds. 725 Meinersen (Amtsgericht Meinersen nach 1945) sind Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesen Beständen heranzuziehen sind.
Im Zuge der Reichsjustizreform wurde das Amtsgericht Meinersen dem Sprengel des Landgerichts Hildesheim zugewiesen (Preuß. Gesetzsammlung 1878, S. 280) und als sein Zuständigkeitsbereich das Amt Meinersen festgelegt (Preuß. Gesetzsammlung 1879, S. 511). Zum 1. April 1903 ist die Gemeinde Stederdorf vom Bezirk des Amtsgerichts Meinersen an das Amtsgericht Peine gekommen (Preuß. Gesetzsammlung 1903, S. 41). Das Amtsgericht Meinersen wurde mit Wirkung zum 1. April 1959 aufgelöst und die Gemeinden seines Bezirkes entsprechend ihrer Kreiszugehörigkeit auf die Amtsgerichte Peine, Gifhorn und Celle aufgeteilt (Nds. GVBl. 1957, S. 132).
Stand: Januar 2006
Bestandsgeschichte: Am 14. November 1980 erfolgte eine Ablieferung das Amtsgerichts Celle, die als Acc. 80/80 vom Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover übernommen und dem Bestand Hann. 172 Meinersen eingegliedert wurde.
Einige Faszikel waren Gebäudesteuerakten das Amtsbereichs Meinersen, die dem Bestand Hann. 142 zugeordnet wurden.
Stand: Januar 1981
Findmittel: EDV-Findmittel (2021)
Bearbeiter: Dr. Jürgen Asch (1981)
Bearbeiter: Hildegard Krösche (2006)
6,8
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ