Die Amtsleute Phil. v. Hundelshausen (Hunoldes-) und Reinhard v. Boyneburg, in Beisein des Dechanten Konr. Volghardes, Dr. Joh. Schickebergs, Joh....
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Urk. 27, 491
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1450-1479
1479 Juni 18
Ausf., Papier, 2 Ringpitschiere unten aufgedrückt unter Papierdecke.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: fritag nach s. Viti tag anno etc. [14]79 zu Cassil.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Amtsleute Phil. v. Hundelshausen (Hunoldes-) und Reinhard v. Boyneburg, in Beisein des Dechanten Konr. Volghardes, Dr. Joh. Schickebergs, Joh. Noeß Kammerschreiber und Heinr. Utershusens, Stiftsherrn zu Kassel, landgräflicher Räte und Diener, entscheiden in der Sache zwischen Abt Herman von Hasungen und Rabe v. Herda wegen Johanns des alten Schreibers zu Hasungen, dass Rabe die Abrede und Urfehde vollziehen solle, mit der Erläuterung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von 600 fl. [Gulden] die Bürgen jeden zu seinem Anteil treffen solle. Rabe solle seine Briefe versiegelt abgeben und sich dafür verbürgen, dass Johann den Abt nicht mit Worten, Schriften oder Gedichten angreife. Die Besiegelung und Vollziehung solle bis zum Jacobitage (25. Juli) geschehen, sonst habe Rabe den Johann wieder nach Boyneburg zu liefern, von wo er ihn empfangen, oder sei dem Abt und Stift mit 600 fl. verfallen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die beiden Amtleute.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Amtsleute Phil. v. Hundelshausen (Hunoldes-) und Reinhard v. Boyneburg, in Beisein des Dechanten Konr. Volghardes, Dr. Joh. Schickebergs, Joh. Noeß Kammerschreiber und Heinr. Utershusens, Stiftsherrn zu Kassel, landgräflicher Räte und Diener, entscheiden in der Sache zwischen Abt Herman von Hasungen und Rabe v. Herda wegen Johanns des alten Schreibers zu Hasungen, dass Rabe die Abrede und Urfehde vollziehen solle, mit der Erläuterung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von 600 fl. [Gulden] die Bürgen jeden zu seinem Anteil treffen solle. Rabe solle seine Briefe versiegelt abgeben und sich dafür verbürgen, dass Johann den Abt nicht mit Worten, Schriften oder Gedichten angreife. Die Besiegelung und Vollziehung solle bis zum Jacobitage (25. Juli) geschehen, sonst habe Rabe den Johann wieder nach Boyneburg zu liefern, von wo er ihn empfangen, oder sei dem Abt und Stift mit 600 fl. verfallen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die beiden Amtleute.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ