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Behringer, Christoph (1874-1945) (Bestand)
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ca. 1910 - 1951
Vorwort: 1. Herkunft, Bearbeitung und Beschreibung des Bestandes
1.1. Herkunft
Der fotographische Nachlass von Pfarrer Christoph Behringer kam mit dem Pfarrarchiv Steinfeld ins Archiv des Erzbistums Bamberg. Die Fotoplatten lagen auf dem Dachboden des Pfarrhauses zwischen Fußboden und Dachstuhl eingebettet in Stroh.
Die Fotoalben wurden von Nachfahren von Bischof Johann Baptist Dietz (1879-1959) aus Birkach (Lkr. Lichtenfels) an das Archiv des Erzbistums Bamberg abgegeben. Pfarrer Behringers Haushälterin Elisabeth Dietz stammte aus der Birkacher Familie Dietz.
1.2. Bearbeitung und Verzeichnung
Einige Platten waren zerbrochen, viele stark verschmutzt. 2002 wurden die Fotoplatten vom gröbsten Schmutz befreit, knapp 100 vom Fotografen probeweise gereinigt und entwickelt. Dr. Josef Urban (Archiv des Erzbistums Bamberg) und Maria Kunzelmann (Bibliothek des Metropolitankapitels Bamberg) konnten einen Teil dieser Bilder identifizieren. Auf diesem Grundstock und mithilfe von Literatur und Internet konnten bei der Verzeichnung im Jahr 2021 zahlreiche weitere Motive erkannt werden.
2021 wurde der Bestand digitalisiert. Aus Zeitgründen wurde zunächst auf eine professionelle Reinigung verzichtet. Die mit einem weichen Pinsel gesäuberten Fotoplatten sollten für die Verzeichnung und Identifizierung gesichert werden.
Nach dem Digitalisieren wurden die Glasplatten in säurefreie Umschläge und Kartons verpackt. Jede Fotoplattengröße hat einen eigenen Buchstaben, der Teil der Signatur ist (9x12 K/ 10x15 L / 13x18 M / 6x13 N / 4,3x10,5 O).
Nach dem Verzeichnen wurde eine Klassifikation erstellt, unterteilt nach Orten, Personen und Schlagworten. Wurde der Ort durch bestimmte Merkmale (z.B. Tür, Gebäude) identifiziert, dann ist der Ort Sortiermerkmal. Ein Orts-, Personen- und Sachindex erschließt den Bestand zusätzlich.
Es kann sein, dass manche Glasplatten spiegelverkehrt eingescannt wurden. Aufgrund der Verschmutzung war manchmal nicht zu erkennen, welche Seite die beschichtete Seite ist. In diesem Fall konnte nur durch Buchstaben, Uhrziffernblatt oder bekannte Ortsansichten die richtige Seite erkannt werden.
1.3. Beschreibung
Zeitlich sind die Aufnahmen zwischen 1910 und 1940 entstanden. Manchmal konnten die Bilder genauer bestimmt werden: durch biographische Daten der einzelnen Personen (z.B. Priesterweihe), Schiefertafeln mit Jahreszahl, Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, Straßenbau in Arnstein (um 1914), Pfarrer Behringer mit Bart im Jahr seiner Jerusalemreise (1914), Errichtung eines Anbaues aus Stein an der Kapelle in Wallersberg 1913, Jahreszahl auf den Grabsteinen am Friedhof (Wattendorf erhielt 1922 ein neues Steinkreuz). Fotos ohne näheren Anhaltspunkte wurden zwischen 1910 - 1940 datiert.
Der Großteil der Glasplatten wurde im Raum Wattendorf (Lkr. Bamberg), Kleinziegenfelder Tal (Lkr. Lichtenfels), Steinfeld (Lkr. Bamberg) bzw. an Orten entlang der Wiesent aufgenommen. Einige zeigen Motive aus dem Alpenraum (u.a. Kufstein, Innsbruck, Erl in Tirol). Die Fotoalben enthalten v.a. Bilder aus dem Raum Ebensfeld (Lkr. Lichtenfels), Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels) und Buttenheim (Lkr. Bamberg).
Inhaltlich lassen sich die Bilder u.a. folgenden Bereichen der Fotografie zuordnen: Landschaftsfotografie, Dokumentarfotografie, Architekturfotografie, Hochzeitsfotografie, Porträtfotografie. Die Glasplatten geben einen Eindruck von Landwirtschaft, bäuerlicher Arbeitswelt und Religiosität in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch Ereignisse wie Hochzeit, Erstkommunion oder Soldat-Sein im Ersten Weltkrieg wurden festgehalten. Auf diesen Erinnerungsbildern ist nicht nur die Kleidung interessant, auch Beiwerke wie Rosenkranz oder Blumen an der Hauswand und andere kleine Details ermöglichen Einblick in den Alltag auf dem oberfränkischen Land.
2. Zur Person
Christoph Behringer wurde am 17. Mai 1874 in Birkach (Lkr. Lichtenfels) geboren. Nach seiner Priesterweihe am 01. August 1897 war er Kaplan in Hohenmirsberg (Lkr. Bayreuth) und Hof. Seine erste Pfarrerstelle erhielt er am 10. November 1905 in Wattendorf (Lkr. Bamberg). Ab 01. September 1925 war er bis 1934 Pfarrer in Steinfeld. Seinen Ruhestand verbrachte er in Staffelstein, wo er am 04. Mai 1945 verstarb.
Vom 11. März bis 10. April 1914 machte Pfarrer Christoph Behringer eine Pilgerfahrt ins Heilige Land (vgl. Rep. 60 PfarrA Wattendorf, Liber parochialium S. 71). Es gibt einige Fotoplatten, die ihn in der Tracht eines Jerusalempilgers zeigen.
Pfarrer Behringer war ein leidenschaftlicher Fotograf. Laut Aussagen von Frau Maria Kunzelmann, Steinfeld, hat Pfarrer Behringer im Steinfelder Pfarrhaus eine Dunkelkammer einrichten lassen. Die für diesen Zweck zugemauerten Fenster wurden erst viel später wiedereingesetzt.
Pfarrer Behringer ist zwar auf vielen Bildern selbst zu sehen, er könnte jedoch die Kamera eingerichtet und dann eine fremde Person mit dem Auslösen beauftragt haben.
Auch Personen aus Kümmersreuth (Lkr. Lichtenfels) bestätigen Behringers Leidenschaft für die Fotografie (s. Bildunterschrift S. 8). Auf Bild Nr. 449 ist vorne der Spazierstock von Christoph Behringer zu sehen, das Bildmotiv zeigt Lehrer und Schüler auf der Straße.
Auf zwei Bildern sieht man den Schatten des Fotografen (Nr. 399 und 675) und schließlich hält Pfarrer Behringer auf Bild Nr. 611 eine Stereokamera in der Hand.
3. Literaturhinweise
275 Jahre Pfarrkirche "Sankt Nikolaus" Arnstein. o.O. 2009
75 Jahre Filialkirche "St. Christophorus" Gräfenhäusling Pfarrei Wattendorf. 04. und 05. Oktober 1997. o.O. 1997
Heinert, Anton: Unterwegs von Kirche zu Kirche. Ein Führer zu den Kirchen im Seelsorgebereich Scheßlitz-Jura. Scheßlitz 2012
Kerner, Elmar: 50 Jahre Kirche Maria Rosenkranzkönigin in Kümmersreuth 1949-1999. Kümmersreuth 1999, S. 6-10
Kunzelmann, Maria: 600 Jahre Pfarrkirche Steinfeld. Festschrift zur Jubiläumsfeier vom 17.-19. Juni 1994 mit Beiträgen zur Ortsgeschichte. Steinfeld 1994
Kunzelmann, Maria: Die Kreuzkapelle bei Steinfeld. Festschrift zum 300-jährigen Jubiläum des Neubaus vom 18.-20. Mai 2002
Schrott, Konrad: 250 Jahre Pfarrei Wattendorf 1741-1991. Jubiläums-Festschrift mit Beiträgen zur Ortsgeschichte. Gundelsheim 1991
Urban, Josef: Von der Kümmernis ins Kleinziegenfelder Tal. Neugotische Kapellen, Bau- und Kunstgeschichte, Personen und Ereignisse. Kleinziegenfeld 1998
https://kis-badstaffelstein.de/mediapool/43/432564/data/Kunst_Kultur_in_Bad_Staffelstein_I_Eremite_195-218.pdf S. 208 Eremit Antonius S. 209/210 Eremit Valentin [letzter Zugriff 22.12.2021]
http://www.ak-lkr-bamberg.de/index.html alte Ansichtskarten [letzter Zugriff 22.12.2021]
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas-Hofer-Denkmal_(Bergisel) [letzter Zugriff 22.12.2021]
https://www.ansichtskartenversand.com/ak/90-Alte-Ansichtskarte/28747-Erl/10344606-AK-Erl-Passionsspielhaus-mit-dem-Leiter-Dr-Anton-Doerrer-u-Georg-Rainer [letzter Zugriff 22.12.2021]
https://www.google.com/maps/uv?pb=!1s0x47a229d68072ee0f%3A0x7e9b1546317e8678!3m1!7e115!4shttps%3A%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPQUjjnAJ4QVWRJaYoGGgse_xko5eXZPmn5TvTO%3Dw160-h160-k-no!5swattendorf%20friedhof%20steinkreuz%20-%20Google%20Suche!15zQ2dJZ0FRPT0&imagekey=!1e10!2sAF1QipOacBgqUde_ZY_L4SzOfeYv03Yuf3tk4yIuGVy_&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiG1caus730AhXuQvEDHfr0D5oQoip6BAhLEAM Friedhof Wattendorf mit Steinkreuz von 1920 (vgl. Nr. 677) [letzter Zugriff 22.12.2021]
4. Quellen
AEB, Rep. 60 PfarrA Steinfeld (u.a. Nr. 200 Pfarrchronik, verfasst von Christoph Behringer)
AEB, Rep. 60 PfarrA Wattendorf, Liber Parochialium
AEB, Rep. 60 PfarrA Modschiedel, Pfarrchronik Modschiedel 1842-1976 S. 138 [Pfarrer Josef Deinhardt beschreibt zerfallenes Pfarrhaus und Wirtschaft Deuber, 1925]
AEB, Rep. 70 NL 74 [Bischof Johann Baptist Dietz (1879-1959)], Fotoalbum von Christoph Behringer v.a. über Birkach (Lkr. Lichtenfels) 1935-1940
AEB, Rep. 80 Slg 6 Nr. 4638 E Bamberger Priesterjubilare um Bischof Ludwig Sebastian (1917-1943, Bischof von Speyer), 1937
5.Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NL 105 Nr. …
Vorwort: 1. Herkunft, Bearbeitung und Beschreibung des Bestandes
1.1. Herkunft
Der fotographische Nachlass von Pfarrer Christoph Behringer kam mit dem Pfarrarchiv Steinfeld ins Archiv des Erzbistums Bamberg. Die Fotoplatten lagen auf dem Dachboden des Pfarrhauses zwischen Fußboden und Dachstuhl eingebettet in Stroh.
Die Fotoalben wurden von Nachfahren von Bischof Johann Baptist Dietz (1879-1959) aus Birkach (Lkr. Lichtenfels) an das Archiv des Erzbistums Bamberg abgegeben. Pfarrer Behringers Haushälterin Elisabeth Dietz stammte aus der Birkacher Familie Dietz.
1.2. Bearbeitung und Verzeichnung
Einige Platten waren zerbrochen, viele stark verschmutzt. 2002 wurden die Fotoplatten vom gröbsten Schmutz befreit, knapp 100 vom Fotografen probeweise gereinigt und entwickelt. Ein kleiner Teil dieser Bilder konnte dann von ortskundigen Mitarbeitern des Archivs identifiziert werden. Auf diesem Grundstock und mithilfe von Literatur und Internet konnten bei der Verzeichnung im Jahr 2021 zahlreiche weitere Motive erkannt werden.
2021 wurde der Bestand digitalisiert. Aus Zeitgründen wurde zunächst auf eine professionelle Reinigung verzichtet. Die mit einem weichen Pinsel gesäuberten Fotoplatten sollten für die Verzeichnung und Identifizierung gesichert werden.
Nach dem Digitalisieren wurden die Glasplatten in säurefreie Umschläge und Kartons verpackt. Jede Fotoplattengröße hat einen eigenen Buchstaben, der Teil der Signatur ist (9x12 K/ 10x15 L / 13x18 M / 6x13 N / 4,3x10,5 O).
Nach dem Verzeichnen wurde eine Klassifikation erstellt, unterteilt nach Orten, Personen und Schlagworten. Wurde der Ort durch bestimmte Merkmale (z.B. Tür, Gebäude) identifiziert, dann ist der Ort Sortiermerkmal. Ein Orts-, Personen- und Sachindex erschließt den Bestand zusätzlich.
Es kann sein, dass manche Glasplatten spiegelverkehrt eingescannt wurden. Aufgrund der Verschmutzung war manchmal nicht zu erkennen, welche Seite die beschichtete Seite ist. In diesem Fall konnte nur durch Buchstaben, Uhrziffernblatt oder bekannte Ortsansichten die richtige Seite erkannt werden.
1.3. Beschreibung
Zeitlich sind die Aufnahmen zwischen 1910 und 1940 entstanden. Manchmal konnten die Bilder genauer bestimmt werden: durch biographische Daten der einzelnen Personen (z.B. Priesterweihe), Schiefertafeln mit Jahreszahl, Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, Straßenbau in Arnstein (um 1914), Pfarrer Behringer mit Bart im Jahr seiner Jerusalemreise (1914), Errichtung eines Anbaues aus Stein an der Kapelle in Wallersberg 1913, Jahreszahl auf den Grabsteinen am Friedhof (Wattendorf erhielt 1922 ein neues Steinkreuz). Fotos ohne näheren Anhaltspunkte wurden zwischen 1910 - 1940 datiert.
Der Großteil der Glasplatten wurde im Raum Wattendorf (Lkr. Bamberg), Kleinziegenfelder Tal (Lkr. Lichtenfels), Steinfeld (Lkr. Bamberg) bzw. an Orten entlang der Wiesent aufgenommen. Einige zeigen Motive aus dem Alpenraum (u.a. Kufstein, Innsbruck, Erl in Tirol). Die Fotoalben enthalten v.a. Bilder aus dem Raum Ebensfeld (Lkr. Lichtenfels), Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels) und Buttenheim (Lkr. Bamberg).
Inhaltlich lassen sich die Bilder u.a. folgenden Bereichen der Fotografie zuordnen: Landschaftsfotografie, Dokumentarfotografie, Architekturfotografie, Hochzeitsfotografie, Porträtfotografie. Die Glasplatten geben einen Eindruck von Landwirtschaft, bäuerlicher Arbeitswelt und Religiosität in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch Ereignisse wie Hochzeit, Erstkommunion oder Soldat-Sein im Ersten Weltkrieg wurden festgehalten. Auf diesen Erinnerungsbildern ist nicht nur die Kleidung interessant, auch Beiwerke wie Rosenkranz oder Blumen an der Hauswand und andere kleine Details ermöglichen Einblick in den Alltag auf dem oberfränkischen Land.
2. Zur Person
Christoph Behringer wurde am 17. Mai 1874 in Birkach (Lkr. Lichtenfels) geboren. Nach seiner Priesterweihe am 01. August 1897 war er Kaplan in Hohenmirsberg (Lkr. Bayreuth) und Hof. Seine erste Pfarrerstelle erhielt er am 10. November 1905 in Wattendorf (Lkr. Bamberg). Ab 01. September 1925 war er bis 1934 Pfarrer in Steinfeld. Seinen Ruhestand verbrachte er in Staffelstein, wo er am 04. Mai 1945 verstarb.
Vom 11. März bis 10. April 1914 machte Pfarrer Christoph Behringer eine Pilgerfahrt ins Heilige Land (vgl. Rep. 60 PfarrA Wattendorf, Liber parochialium S. 71). Es gibt einige Fotoplatten, die ihn in der Tracht eines Jerusalempilgers zeigen.
Pfarrer Behringer war ein leidenschaftlicher Fotograf. Laut Aussagen von Frau Maria Kunzelmann, Steinfeld, hat Pfarrer Behringer im Steinfelder Pfarrhaus eine Dunkelkammer einrichten lassen. Die für diesen Zweck zugemauerten Fenster wurden erst viel später wiedereingesetzt.
Pfarrer Behringer ist zwar auf vielen Bildern selbst zu sehen, er könnte jedoch die Kamera eingerichtet und dann eine fremde Person mit dem Auslösen beauftragt haben.
Auch Personen aus Kümmersreuth (Lkr. Lichtenfels) bestätigen Behringers Leidenschaft für die Fotografie (s. Bildunterschrift S. 8). Auf Bild Nr. 449 ist vorne der Spazierstock von Christoph Behringer zu sehen, das Bildmotiv zeigt Lehrer und Schüler auf der Straße.
Auf zwei Bildern sieht man den Schatten des Fotografen (Nr. 399 und 675) und schließlich hält Pfarrer Behringer auf Bild Nr. 611 eine Stereokamera in der Hand.
3. Literaturhinweise
275 Jahre Pfarrkirche "Sankt Nikolaus" Arnstein. o.O. 2009
75 Jahre Filialkirche "St. Christophorus" Gräfenhäusling Pfarrei Wattendorf. 04. und 05. Oktober 1997. o.O. 1997
Heinert, Anton: Unterwegs von Kirche zu Kirche. Ein Führer zu den Kirchen im Seelsorgebereich Scheßlitz-Jura. Scheßlitz 2012
Kerner, Elmar: 50 Jahre Kirche Maria Rosenkranzkönigin in Kümmersreuth 1949-1999. Kümmersreuth 1999, S. 6-10
Kunzelmann, Maria: 600 Jahre Pfarrkirche Steinfeld. Festschrift zur Jubiläumsfeier vom 17.-19. Juni 1994 mit Beiträgen zur Ortsgeschichte. Steinfeld 1994
Kunzelmann, Maria: Die Kreuzkapelle bei Steinfeld. Festschrift zum 300-jährigen Jubiläum des Neubaus vom 18.-20. Mai 2002
Schrott, Konrad: 250 Jahre Pfarrei Wattendorf 1741-1991. Jubiläums-Festschrift mit Beiträgen zur Ortsgeschichte. Gundelsheim 1991
Urban, Josef: Von der Kümmernis ins Kleinziegenfelder Tal. Neugotische Kapellen, Bau- und Kunstgeschichte, Personen und Ereignisse. Kleinziegenfeld 1998
https://kis-badstaffelstein.de/mediapool/43/432564/data/Kunst_Kultur_in_Bad_Staffelstein_I_Eremite_195-218.pdf S. 208 Eremit Antonius S. 209/210 Eremit Valentin [letzter Zugriff 22.12.2021]
http://www.ak-lkr-bamberg.de/index.html alte Ansichtskarten [letzter Zugriff 22.12.2021]
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas-Hofer-Denkmal_(Bergisel) [letzter Zugriff 22.12.2021]
https://www.ansichtskartenversand.com/ak/90-Alte-Ansichtskarte/28747-Erl/10344606-AK-Erl-Passionsspielhaus-mit-dem-Leiter-Dr-Anton-Doerrer-u-Georg-Rainer [letzter Zugriff 22.12.2021]
https://www.google.com/maps/uv?pb=!1s0x47a229d68072ee0f%3A0x7e9b1546317e8678!3m1!7e115!4shttps%3A%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPQUjjnAJ4QVWRJaYoGGgse_xko5eXZPmn5TvTO%3Dw160-h160-k-no!5swattendorf%20friedhof%20steinkreuz%20-%20Google%20Suche!15zQ2dJZ0FRPT0&imagekey=!1e10!2sAF1QipOacBgqUde_ZY_L4SzOfeYv03Yuf3tk4yIuGVy_&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiG1caus730AhXuQvEDHfr0D5oQoip6BAhLEAM Friedhof Wattendorf mit Steinkreuz von 1920 (vgl. Nr. 677) [letzter Zugriff 22.12.2021]
4. Quellen
AEB, Rep. 60 PfarrA Steinfeld (u.a. Nr. 200 Pfarrchronik, verfasst von Christoph Behringer)
AEB, Rep. 60 PfarrA Wattendorf, Liber Parochialium
AEB, Rep. 60 PfarrA Modschiedel, Pfarrchronik Modschiedel 1842-1976 S. 138 [Pfarrer Josef Deinhardt beschreibt zerfallenes Pfarrhaus und Wirtschaft Deuber, 1925]
AEB, Rep. 70 NL 74 [Bischof Johann Baptist Dietz (1879-1959)], Fotoalbum von Christoph Behringer v.a. über Birkach (Lkr. Lichtenfels) 1935-1940
AEB, Rep. 80 Slg 6 Nr. 4638 E Bamberger Priesterjubilare um Bischof Ludwig Sebastian (1917-1943, Bischof von Speyer), 1937
5.Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NL 105 Nr. …
744 Glasplatten, 2 Fotoalben
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.