Pfalzgraf Ludwig bekundet, dass er, zugleich für seinen Bruder Friedrich, dem Eberhard Vetzer v. Geispitzheim jährliche Gülten von 20 Malter Korn ...
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535
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1508-1530
1509 März 29, Heidelberg
Ausf., Perg., anh. Sg. zerbrochen (Stücke fehlen), Unterschrift des Kanzlers Florenz v. Venningen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1509, Donnerstag nach Iudica
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Ludwig bekundet, dass er, zugleich für seinen Bruder Friedrich, dem Eberhard Vetzer v. Geispitzheim jährliche Gülten von 20 Malter Korn und einem Fuder auf des Kaisers Kelter zu Nierstein samt einem Anteil an den 2 Fuder, die er mit anderen Ganerben daselbst gemeinschaftlich hat, Hof und Baugut zu Freimersheim, wovon die Kirche zu Flomborn jährlich 4, Eberhard 35 Malter Korn erhalte, zu einem Oppenheimer Burglehen sowie eine jährliche Gülte von 10 Gulden auf die Juden zu Odernheim und wegen seiner Mutter Else v. Wachenheim die Bobenmühle zu Bechtolsheim zu einem Odernheimer Burglehen verliehen habe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Heidelberg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Pfalzgrafschaft bei Rhein:Kurfürsten:Ludwig V.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vetzer v. Geispitzheim:Eberhard
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Odernheim:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Odernheim, Burg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Lehnseid
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Burglehen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: E:Judennutzung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: E:Gülte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: E:Lehnsbrief
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Ludwig bekundet, dass er, zugleich für seinen Bruder Friedrich, dem Eberhard Vetzer v. Geispitzheim jährliche Gülten von 20 Malter Korn und einem Fuder auf des Kaisers Kelter zu Nierstein samt einem Anteil an den 2 Fuder, die er mit anderen Ganerben daselbst gemeinschaftlich hat, Hof und Baugut zu Freimersheim, wovon die Kirche zu Flomborn jährlich 4, Eberhard 35 Malter Korn erhalte, zu einem Oppenheimer Burglehen sowie eine jährliche Gülte von 10 Gulden auf die Juden zu Odernheim und wegen seiner Mutter Else v. Wachenheim die Bobenmühle zu Bechtolsheim zu einem Odernheimer Burglehen verliehen habe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Heidelberg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Pfalzgrafschaft bei Rhein:Kurfürsten:Ludwig V.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vetzer v. Geispitzheim:Eberhard
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Odernheim:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Odernheim, Burg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Lehnseid
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Burglehen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: E:Judennutzung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: E:Gülte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: E:Lehnsbrief
Judaica 535: Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz bekundet, daß er dem Eberhard Vetzer v. Geispitzheim neben anderen Lehen eine jährliche Gülte von 10 Gulden auf den Juden zu [Gau-]Odernheim als Odernheimer Burglehen verliehen habe (wie Nr. 1082). - Datierung: Heidelberg 1509 März 29 - Originaldatierung: Donnerstag nach Judica - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ