Familie Moll: Pässe und andere persönliche Dokumente
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Kl - 1229
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 01. Kleiner Nachlass (verschiedenes)
1882 - 1956
Enthält: Fragebogen über "arische Abstammung" (Stammbaum) der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), beginnend bei Karl Rudolf Moll (* 04.04.1861 in Solingen) [3 Stück, mit Stempel: "Evangel. Gemeinde-Amt Solingen" und "Standesbeamter in Solingen"; "Ariernachweis"]; Ehevertrag zwischen Carl Rudolph Moll und Anna Helene Grah vom 10.11.1886 (Abschrift); Verlobungsanzeige von Alex Moll und Addy Grah vom 30.08.1918;
Pässe, Sparbücher, Mitgliedsbücher /-karten: Militärpass vom Musketier Carl Rudolf Moll (1882-1985); Sparbuch der Städtischen Sparkasse Solingen für Karl Moll (1927-1942, Besonderheiten des Sparbuchs: Auf der Vorderseite: Bienenkorb, Rückseite: Zeichnung des Geschäftshauses an der Schulstraße); Sparbuch der Volksbank Solingen E.G.M.B.H. für Karl Moll (1942, sehr schöner Zustand mit einem Schuber); Guthabenbuch vom Beamten-Wohnungsbau-Verein zu Solingen für Karl Moll (1927-1948, mit Anhänge); Quittungsbuch der "Neue Städtische Sterbe-Auflage mit Kinder-Versicherung Solingen, gegr. 1822" für Alexander Moll (1929-1940); Arbeitspass vom Arbeitsamt Solingen für Ella Moll, geb. Graeff (1944-1948); Kennkarte Deutsches Reich von Ella Moll geb. Gräf, ausgestellt am 07.07.1941 vom Polizeiamt Solingen (mit Lichtbild); Mitgliedskarte vom Solinger Schwimmverein "Gut Nass" (gegr. 1902) für "C. Moll" (1918/19); Mitgliedskarte vom Solinger Aufbaukreis - Vereinigung zur Förderung des Neuaufbaues für Karl Moll (1948)
Pässe, Sparbücher, Mitgliedsbücher /-karten: Militärpass vom Musketier Carl Rudolf Moll (1882-1985); Sparbuch der Städtischen Sparkasse Solingen für Karl Moll (1927-1942, Besonderheiten des Sparbuchs: Auf der Vorderseite: Bienenkorb, Rückseite: Zeichnung des Geschäftshauses an der Schulstraße); Sparbuch der Volksbank Solingen E.G.M.B.H. für Karl Moll (1942, sehr schöner Zustand mit einem Schuber); Guthabenbuch vom Beamten-Wohnungsbau-Verein zu Solingen für Karl Moll (1927-1948, mit Anhänge); Quittungsbuch der "Neue Städtische Sterbe-Auflage mit Kinder-Versicherung Solingen, gegr. 1822" für Alexander Moll (1929-1940); Arbeitspass vom Arbeitsamt Solingen für Ella Moll, geb. Graeff (1944-1948); Kennkarte Deutsches Reich von Ella Moll geb. Gräf, ausgestellt am 07.07.1941 vom Polizeiamt Solingen (mit Lichtbild); Mitgliedskarte vom Solinger Schwimmverein "Gut Nass" (gegr. 1902) für "C. Moll" (1918/19); Mitgliedskarte vom Solinger Aufbaukreis - Vereinigung zur Förderung des Neuaufbaues für Karl Moll (1948)
Archivale
Darin: Kündigungsschreiben von Karl Moll an seinem Mieter Gustav Ring vom 13.03.1940 (mit Antwortschreiben desselben vom 29.03.1940, wo die kurzfristige Kündigung des Zimmers als "ungesetzlich" beschrieben wird); Abschrift des Schreibens von Oberstleutnant Kastendyck vom 24.06.1916 bzgl. der Verleihung des Eisernern Kreuzes, II. Klasse an Alexander Moll; Briefumschlag mit Aufdruck "Carl Moll Maler- u. Anstreichergeschäft Solingen"; Abschrift eines Erbscheins von August Keilholz bzgl. des Erbes (Testaments) der Witwe Ernst Meis, Lina, geb. Schmitz vom 18.11.1937 (Amtsgericht Solingen, adressiert an Karl und Anna Moll); Quartierschein für 3 Personen, ausgestellt am 06.11.1944 von der Kreisleitung der NSDAP "Niederberg" Mettmann-Solingen für Hugo Gräf (Quartiergeber) und Karl Moll (Quartiernehmer); Autogrammkarte eines Artisten oder Sängers (Signatur nicht leserlich) - auf der Rückseite handschriftlicher Vermerk: "Hausfrauen Nachmittag bei Emil Frickartz Gaststätte Solingen - Brühler Str. 123, Mittwoch, den 15. II. 1956"; Karte des Sängerduos "Gebrüder Ritter" aus Köln-Ostheim (auf der Rückseite: Text des Liedes "Kumm bei ding Mama", 1960er Jahre)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:39 MESZ