Quittung
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 0553
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 1 b Erklärungen, Vereinbarungen und Empfangsbescheinigungen zu Erbfällen u.ä.
1545 Oktober 1
Regest: Ihre Spän und Zweiung (= Streit und Zerwürfnis) haben Conrad Schult und Hans Schult der Hauptmann, Vater und Sohn, beide Bürger zu Reutlingen, in Gegenwart Michel Hausers, eines Richters, und M. Benedikt Gretzingers, Stadtschreibers zu Reutlingen, als erbetener Unterhändler durch folgenden Vertrag behoben: Hans Schult soll die 100 Gulden, die sein Vater Conrad Schult ihm hinterstellig (= im Rückstand) und schuldig worden ist, aus seines Vaters Hinterlassenschaft nach dessen tödlichem Abgang empfangen. Hans Schult dagegen, der seinem Vater 9 Gulden schuldet, hat aus kindlicher Treu bewilligt, daß er ihm solche 9 Gulden in Zeit seiner Notdurft bezahlen und nicht an den erwähnten 100 Gulden abziehen wolle.
Dorsal-/Marginalvermerke: Bemerkung von anderer Hand auf der Rückseite: "Erbs halben".
Dorsal-/Marginalvermerke: Bemerkung von anderer Hand auf der Rückseite: "Erbs halben".
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegelabdruck Hausers gut erhalten, Siegelabdruck Gretzingers teilweise beschädigt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Michel Hauser und Benedikt Gretzinger
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Michel Hauser und Benedikt Gretzinger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ