47/7 [fol. 392]: 1775 November 23 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Preorektor Tafinger; Kanzler Reuss; Sartorius; Hoffmann jun.; Kapff; Hofacker; Breyer; Sigwart; Jaeger; Storr; Ploucquet; Uhland.; Verlesung der Inaugural-rede von Prof. ling. graec. hebr. et oriental. Christian Friedrich Schnurrer. [UAT 47/7, Bl. 392]; Beginn der Ordinariats-Besoldung von Prof. Schnurrer mit dem Tag der Introduktion. Ende der Ordinariats-Besoldung von Prof. Baur mit Beginn der Spezialis-Besoldung. [UAT 47/7, Bl. 392]; 1.) Wahl von Prof. Tafinger, Prorektor, und Prof. Sartorius zu einer Deputation für die Hochzeit der Tochter des Kanzlers Reuss mit Prof. Storr. Zurverfügungstellung des Hauses der Philosophischen Fakultät für die Zusammenkunft. [UAT 47/7, Bl. 392']; 2.) Bericht an den Herzog wegen des Memoriales des Civis academicus und Buchbinders Rüdigers um Aufnahme seines Sohnes Daniel Ludwir Rüdigers, bisher Beflissener der Chrirurgie, jetzt Inscribierter der Philosophie, an den Hospitum-Tisch. [UAT 47/7, Bl. 392']; 3.) Bitte von Prof. Extraord. Storr um Bestimmung des Termins für seine Oration. [UAT 47/7, Bl. 393]; 4.) Schreiben des Geh. Rats von Hopffer wegen Übertragung der Administration der Stipendium Pfaffianum an D. Baur. [UAT 47/7, Bl. 393]; 5.) Verleihung des Univ.-Bürgerrechts an den Buchdruckergesellen Schönhard und seine Frau. [UAT 47/7, Bl. 393]; 6.) Mitteilung des Herrn Rheinwald zu Urach an Prof. Kies, ehem. Prorektor, über seine Zahlungsunfähigkeit wegen des srud. Moesner. [UAT 47/7, Bl. 393]; 7.) Bevorstehende Abreise des Fiherius von Reutlingen. [UAT 47/7, Bl. 393]; 8.) Reichung eines Adjutums von 2 fl aus dem Lazarett an den Praeceptor Beck in Sindelfingen zum Aus- und Einschreiben seines Sohnes. [UAT 47/7, Bl. 393']; 9.) Reichung eines Gratials von 3 fl aus dem Lazarett an Maria Barbara Ruethard, verwitwete Praeceptorin zu Neuffen, wegen der Konfirmation ihrer beiden Kinder. [UAT 47/7, Bl. 393']; 10.) Reichung von 1 Schl Dinkel aus der Syndikatur an den Amtmann Philipp Ferdinand Nözel zu Herrlingen. [UAT 47/7, Bl. 393']; 11.) Reichung von 1 fl 30 x aus dem Lazarett an den Metzger Johann Philipp Kürner. [UAT 47/7, Bl. 393']; 12.) Reichung von 1 fl 30 x an den verheirateten Schuhmacher Michael Hehr. [UAT 47/7, Bl. 393']; 13.) Reichung von 2 fl aus dem Lazarett an Maria Sibylla Erhardt, verwitwete Pfarrerin zu Tübingen. [UAT 47/7, Bl. 393']; 14.) Besuch des Oberamtmanns Müller beim Prorektor wegen der Armenanstalten. [UAT 47/7, Bl. 393']; (Konzept zum Protokoll 47/7,392ff.); Ende der Ordinarien-Besoldung von D. Baur mit Beginn seiner Besoldung als Spezialis. [UAT 47/7, Bl. 394]; Reichung von verschiedenen Gratialien. [UAT 47/7, Bl. 394]
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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