Johann von Isenburg-Grenzau verkauft für 100 Taler dem Adam von Merll Advokat und Ratmann zu Koblenz und dessen Frau Clara geb. von Lengenfelt eine wiederlösliche Rente von 30 Malter Hafer, welche dem Verkäufer bisher aus Siershahn im Banne von Montabaur nach Wirges geliefert wurden, und verhypothekiert diese Rente mit allen seinen Gefällen zu Siershahn und Wirges.
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Johann von Isenburg-Grenzau verkauft für 100 Taler dem Adam von Merll Advokat und Ratmann zu Koblenz und dessen Frau Clara geb. von Lengenfelt eine wiederlösliche Rente von 30 Malter Hafer, welche dem Verkäufer bisher aus Siershahn im Banne von Montabaur nach Wirges geliefert wurden, und verhypothekiert diese Rente mit allen seinen Gefällen zu Siershahn und Wirges.
116, U 180
116 Kurtrier: Amt Montabaur
Kurtrier: Amt Montabaur >> 1 Urkunden >> 1526-1575
1558 März 28
Original, Pergament, Siegel des Ausstellers und seiner Vettern Gerlach von Isenburg Domscholasters zu Köln und Arnold von Isenburg, Unterschriften des Arnold und Johann von Isenburg, durch Einschnitte kassiert
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1558 Montag nach Judica
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
14.05.20252026, 15:23 MESZ