Die Stadt Kempen stiftet den St. Peter und Paul Al
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Ü/45
U 402
format: Ü
C 1 Urkunden Urkunden
Urkunden >> 1400-1499
1469 März 17, 1495 Mai 29, 1495 Oktober 22
Regest: Die Stadt Kempen stiftet den St. Peter und Paul Altar (auch Jodokus genannt) in der Pfarrkirche zu Kempen, stattet ihn mit verschiedenen Gütern und Einkünften aus und macht den mag. art. Hermann Enneden zum Rektor des Altars. Der Domkanonikus Heinr. Moinch, gen. Werthem, bestätigt im Namen des Erzbischofs Ruprecht von Köln diese Stiftung. 1) Die Bevollmächtigungsurkunde seitens des Erzbischofs an den Heinrich Moinch vom 11. April 1468 und 2) die notarielle Urkunde vom 3. Janaur 1468 des Stadtsekretärs Wolter von Broichusen, worin die Renten folgendermaßen verzeichnet werden: 1) 3 1/2 Malter Weizen von 3 Morgen Land und 4 Morgen Busch neben Loiffs Gent und Henno Altbueter durch weil. Johann Beulart legiert 2) 5 Morgen Land von denen 2 neben weil. Johann Helie und Henkinringen Pasch und 3 neben Plönis und den Erben von Yffgen Huppen liegen, und aus deren Renten der Rektor des Altars 1 brabantische Mark an Johann Beulartz und dessen Frau Hese Erbgedächtnis in der Pfarrkirche abgeben soll 3) Das Bruwers Gut bei Reiner Tolls Gut und 6 Malter Weizen aufbringend und durch weil. Coymerstyne legiert 4) 6 rheinische Gulden Rente vom Hofe Hennos up dem Lande und den Gottfried und Elisabeth Hoelthoeve legiert, und 2 Malter Weizen von 4 Morgen Land neben Peter ter Schüren und Bela Bischoffs 5) 2 rheinische Gulden von Henno Boitz legiert 6) Theodor Kreiner und Nala, seine Frau, 6 rheinische Gulden Rente von verschiedenen Personen aufzubringen. 1. Transfix 1495 Mai 29: Henno Altbueter und Druda, seine Frau, bekennen sich zu einer Rente von 8 Sester Weizen an den St. Jodokus Altar schuldig und verpfänden dafür ihr Haus in der Engerstraße neben Andreas Gruythuyss und Anna Ryken. 2. Transfix 1495 Mai 29: Henn Altbueter und Drude, seine Frau, bekennen sich usw... deutsche Scheffenurkunde von gleichem Inhalt. 3. Transfix 1495 Oktober 22: Ulricus Krytwyss, Professor der Theologie, Domkanonikus, Sielger des Kurkölnischen Hofes und Generalvikar genehmigt diese Vermehrung der Renten des St. Jodokus Altars.
Siegel fehlt
1. Transfix 1495 Mai 29_
Notarielle Urkunde
2. Transfix 1495 Mai 29:
Schöffenbrief mit Siegel (gebrochen)
Transfix 1495 Oktober 22:
Ohne Siegel
1. Transfix 1495 Mai 29_
Notarielle Urkunde
2. Transfix 1495 Mai 29:
Schöffenbrief mit Siegel (gebrochen)
Transfix 1495 Oktober 22:
Ohne Siegel
Urkunden
Überformat
De Syrixe, Dr. jur., Loppe (1469 März 17), Magister - Zeuge
Kruse, Heinrich (1469 März 17), Vikar in Köln - Zeuge
Von Beeck, Johann (1469 März 17), Pastor zu Kempen - Zeuge
To Claberen, Cono (1469 März 17), Schöffe - Zeuge
Von Hüls, Heinrich (1469 März 17) - Zeuge
Honn, Cono (1469 März 17), Schöffe
Bartz, Bartholom., Schöffe
Haeffmann, Johann (1469 März 17), Vikariatsschreiber - Notar
Hermanni, Adam (1495 Mai 29), Rektor des Altars
To Wege, Johann (1495 Mai 29) - Zeuge
Ingen Daillpen, Peter (1495 Mai 29) - Zeuge
Paip, Gerhard (1495 Mai 29), Bürgermeister
Von Mayen, Loiding (1495 Oktober 22), Notar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:52 MEZ