Nordbadische Landkreise fordern Verstärkung des Odenwaldprogramms
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D621004/301
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1962 >> Mai
26. Mai 1962
(O-Ton) Hugo Geisert, MdL, CDU, Buchen, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die Hilfe des Landes blieb nie aus / Das neue Finanzausgleichsgesetz reicht zur Ausgabendeckung nicht aus / Die Förderung muss aufrecht erhalten werden / Da der Kreis sich eindeutig zu Gunsten Baden-Württembergs ausgesprochen hat, hätte er vor etwa dem Hotzenwald gefördert werden müssen / Anerkennung des Getanen / (5'24)
(O-Ton) Ernst Ditton, Dr., Landrat des Kreises Mosbach, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die Stimmung im Kreis ist nach wie vor für das Land Baden-Württemberg, denn die Aufbauleistung ist unverkennbar / Konsolidierungshilfe für die Schwächsten tut not / Die Abwanderung der Bevölkerung hat aufgehört / (3'26)
(O-Ton) Werner Tarun, Bürgermeister von Mosbach, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die bisherigen Hilfsprogramme waren zu breit gestreut und hatten keine Schwerpunkte / Ohne eine Fortsetzung des Odenwaldprogramms ist das bisher Geleistete relativ sinnlos / (2'34)
(O-Ton) Fritz Baier, Bundestagsabgeordneter des Kreises Mosbach: Die Badenfrage spielt im Kreis Mosbach noch eine Rolle / Eine Änderung des Grundgesetzes ist in der Badenfrage der einzig gangbare Weg / Es wird wahrscheinlich einen Sieg des Südweststaats geben / Herausragende Probleme sind Wohnungsbau und Raumordnung / Keine hundertprozentige Industrialisierung, aber Anreiz für die Bevölkerung, zu bleiben / (4'29)
(O-Ton) Franz Xaver Schmerbeck, Landrat des Kreises Buchen, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die Verhältnisse sind ähnlich wie in Mosbach / Die Hilfe des Landes soll auf bestimmte Maßnahmen konzentriert werden / Überschuldete Gemeinden / Hilfe wird nicht immer in effektivster Weise gegeben / (3'10)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg, im Gespräch mit Heinz Stabe: Das Odenwald-Förderungsprogramm soll verstärkt werden / Es hängt von der allgemeinen Finanzlage ab / Zu öffentlichen Töpfen kommt jeder mit möglichst großem Löffel / (1'56)
(O-Ton) Ernst Ditton, Dr., Landrat des Kreises Mosbach, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die Stimmung im Kreis ist nach wie vor für das Land Baden-Württemberg, denn die Aufbauleistung ist unverkennbar / Konsolidierungshilfe für die Schwächsten tut not / Die Abwanderung der Bevölkerung hat aufgehört / (3'26)
(O-Ton) Werner Tarun, Bürgermeister von Mosbach, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die bisherigen Hilfsprogramme waren zu breit gestreut und hatten keine Schwerpunkte / Ohne eine Fortsetzung des Odenwaldprogramms ist das bisher Geleistete relativ sinnlos / (2'34)
(O-Ton) Fritz Baier, Bundestagsabgeordneter des Kreises Mosbach: Die Badenfrage spielt im Kreis Mosbach noch eine Rolle / Eine Änderung des Grundgesetzes ist in der Badenfrage der einzig gangbare Weg / Es wird wahrscheinlich einen Sieg des Südweststaats geben / Herausragende Probleme sind Wohnungsbau und Raumordnung / Keine hundertprozentige Industrialisierung, aber Anreiz für die Bevölkerung, zu bleiben / (4'29)
(O-Ton) Franz Xaver Schmerbeck, Landrat des Kreises Buchen, im Gespräch mit Heinz Stabe: Die Verhältnisse sind ähnlich wie in Mosbach / Die Hilfe des Landes soll auf bestimmte Maßnahmen konzentriert werden / Überschuldete Gemeinden / Hilfe wird nicht immer in effektivster Weise gegeben / (3'10)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg, im Gespräch mit Heinz Stabe: Das Odenwald-Förderungsprogramm soll verstärkt werden / Es hängt von der allgemeinen Finanzlage ab / Zu öffentlichen Töpfen kommt jeder mit möglichst großem Löffel / (1'56)
0:24:20; 0'24
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Badenfrage
Baden-Württemberg; Südweststaat
Buchen MOS Landkreis
Mosbach MOS Landkreis
Odenwald
Regierungsbezirk Nordbaden
Förderung
Raumplanung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ