KK Kirchenkreis Recklinghausen, Bestand 2 (Bestand)
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FB Recklinghausen KK 2
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 10. Archive bei kirchlichen Körperschaften >> 10.1. KK Kirchenkreise >> KK RE KK Kirchenkreis Recklinghausen
1833 - 1986
Das Archiv des Ev. Kirchenkreises Recklinghausen wurde 1988 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet und 2010, 2016 und 2017 um Nachträge erweitert. Es umfasst insgesamt 5315 Verzeichnungseinheiten und 285 Karten und Pläne. Die Überlieferung erstreckt sich über den Zeitraum von 1833 bis 2011. Für die Verzeichnung von 1988 liegt ein maschinenschriftliches Findbuch vor (313 Seiten), das die Verzeichnungseinheiten Nr. 1-4658 sowie die Verzeichnung der 285 Karten und Pläne umfasst. Im vorliegenden Findbuch (Band 2) sind die Nr. 4659-5315 erfasst, die 2010 im Landeskirchlichen Archiv von Marcel Jakobsmeier verzeichnet und 2016 um einzelne Aktenstücke ergänzt wurden. Der erste Nachtrag dokumentiert vor allem die Arbeit des Kirchenkreises, der Gemeindeverbände und Kirchengemeinden in den 1970er-1990er Jahren. Den zahlenmäßig größten Anteil bilden dabei die Unterlagen zur Rechnungsführung und Rechnungsprüfung. Inhaltlich spiegelt sich das kirchliche Handeln in den Ortsakten der Kirchengemeinden und Gemeindeverbände, den Unterlagen des Kreissynodalvorstandes, der Kreissynode und ihrer verschiedenen Ausschüsse sowie der Referate und Dienste des Kirchenkreises wider. Besonders hervorzuheben ist dabei die umfangreiche Überlieferung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt.Der Nachtrag aus dem Jahr 2017 beinhaltet ausschließlich Akten aus dem Ökumenereferat des Kirchenkreises und dokumentiert die Aktivitäten, Initiativen und Förderprojekte in den Bereichen Ökumene, Mission und Entwicklungsarbeit sowie die Unterstützung der interkonfessionellen und interreligiösen Zusammenarbeit im Kirchenkreis. Schwerpunkte bilden die entwicklungspolitische Bildungsarbeit vor Ort und der rege Austausch mit den kreiskirchlichen Partnerschaften. Letztere sind vor allem durch die enge Verbindung mit dem Magharibi-Kirchenkreis in Tansania geprägt, die bereits seit den frühen 1980er Jahren besteht und insbesondere unter dem ehemaligen und ersten hauptamtlichen Referatsleiter Dr. Bingham Tembe maßgeblich vorangetrieben wurden.In der Zeit seit seiner Gründung 1906 hat sich das Gebiet des Kirchenkreises Recklinghausen häufig verändert und auch auf der Ebene der Kirchengemeinden kam es zu zahlreichen Neugründungen, Teilungen und Vereinigungen. Auf den Seiten IV-V befindet sich ein Überblick über die Entwicklung des Kirchenkreises, der Kirchengemeinden und Gemeindeverbände von 1906 bis in die Gegenwart.Bei der Verzeichnung des Nachtrags erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke "Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch" eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter "Darin" sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt das Registraturzeichen, falls es auf der Akte vermerkt war. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke. Die Gliederung des Bestandes ergibt sich aus dem Inhaltsverzeichnis des Findbuches. Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß ᄃ 7 (1) Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für personenbezogene Akten gelten laut ᄃ 7 (2) ArchG zusätzlichen Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist erst 10 Jahre nach dem Tod der betreffenden Person eingesehen werden. Ist das Todesdatum nicht feststellbar, bemisst sich diese Frist auf 90 Jahre nach der Geburt. Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.2.2003 bzw. des Aufbewahrung- und Kassationsplans vom 19.12.2006.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: Archiv des Ev. Kirchenkreises Recklinghausen Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur der entsprechenden Archivalie).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ