Ablösevertrag zwischen der Stadt Ruhrort und dem Kommerzienrat Emil König über die Ablösung eines Kanons und eines Laudemiums (bei Verkauf zu zahlende Abgabe) für die Stadtkämmerei. Diese Belastungen ruhen auf dem Kohlenmagazin Flur I Nr. 149, das er an den Kaufmann Julius Haniel verkauft hat. Original. dazu: 1. 06.03.1870. Mitteilung, dass der Kaufmann Emil König dem Kaufmann Julius Haniel am 15.10.1868 das Grundstück verkauft hat. 2. 11.07.1842. Hypothekenschein für die Eheleute Caspar Hackenberg und Auguste geb. Borgemeister. Die Eheleute haben das Kohlenmagazin nach dem Tode der Eheleute Heinrich Borgemeister und Christina geb. Heintzmann übertragen bekommen. An Lasten sind eingetragen ein Erbpachtskanon, ein Laudemium und jeweils eine Summe von 3000 Talern für die Geschwister Laura Lisincka, Christiane Henriette, Emma und Mathilde Borgemeister. 3. 18.10.1843. Protokoll über die öffentliche Versteigerung der Grundstücke der Eheleute Hackenberg Flur I Nr. 149 und Flur I Nr. 162, 163 und 166 (Wohnhaus in der Neustadt nebst Anbau, Packhaus, Hofraum, Garten und Baumgarten). Den Zuschlag erhielt der Kaufmann Emil König. 4. 20.07.1820. Hypothekendarlehen für die Stadtkämmerei über eine Kohlenniederlage (zwischen Borgemeister und Ruthnick) des Carl Reinhard Mumm. An Lasten ist darauf ein Erbpachtzins für die Kämmerei eingetragen. 5. 30.09.1821. Hypothekenschein für die Stadtkämmerei über eine Kohlenniederlage (zwischen Erben Conrad Lohmann und der Straße nach der Ruhr) der Eheleute Henrich Borgemeister und Christina geb. Heintzmann, die sie am 20.08.1821 von Friedrich Ruthnick gekauft haben. An Lasten ist darauf ein Erbpachtkanon für die Kämmerei eingetragen. 6. 16.07.1827. Hypothekenschein für die Stadtkämmerei über eine Kohlenniederlage (südwärts des Hafendeiches) der Eheleute Henrich Borgemeister und Christiane geb. Heinzmann. Der Vater Cornelius Borgemeister hatte das Grundstück am 16.03.1798 von der Stadt in Erbpacht erhalten und darauf eine Kohlenniederlage errichtet. Darauf sind mehrere Lasten eingetragen. 7. 17.10.1829. Das Bürgermeisteramt Ruhrort vererbpachtet dem Kaufmann Heinrich Borgemeister die durch Erweiterung seiner Kohlenniederlage an der Ruhrseite erhaltene Fläche.