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Verbesserung der Heuernte und Abstellung von Missbräuchen der fronenden Untertanen der herrschaftlichen Untertanenwiese unterhalb von Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Übernahme der Administration der herrschaftlichen Untertanenwiese bei Siegen durch den Landrentmeister Siebel zu Siegen zwecks Verbesserung der Heuernte und Abstellung von Missbräuchen der fronenden Untertanen; Taxation und Verkauf von Heu bei bevorstehender Heuernte, mit Spezifikationen; Spezifikationen der Aufwendungen für Reparaturen sowie Frönerbrot und Frönerbier; Ertragsanweisungen; Verlosung der fronenden Untertanen verschiedener Gemeinden zur Bearbeitung der herrschaftlichen Untertanenwiese; Gesuch des Johannes Patt der Jüngere zu Klafeld um Nachlass seines vierteljährigen Ausstands; Ausräumung des herrschaftlichen Wiesengrabens; Verzeichnis der dienstbaren Untertanen in den Ämtern Hilchenbach und Krombach; Verzeichnis über Auslagen bzw. Ausgaben bei der herrschaftlichen Untertanenwiese. Korrespondenten u.a.: Justizrat M. Dresler (Siegen), Landrentmeister Siebel (Siegen), Dapping (Dillenburg), Hüttenschultheiß Johann Friedrich Burmann (Buschgotthardshütte), Landkeller Krämer (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.