Auseinandersetzungen zwischen dem Fürstbistum Münster und den Vormündern der Tochter des verstorbenen Grafen Friedrich II. von Diepholz, Bernhard von Waldeck, Bischof von Osnabrück, und Herzog Wilhelm der Jüngere von Braunschweig-Lüneburg, um das Gogericht Südholz
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NLA OL, Best. 110, Nr. 14
Organisations- und Aktenzeichen: I B 9
NLA OL, Best. 110 Behörden des Niederstifts Münster
Behörden des Niederstifts Münster >> 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 >> 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen >> 1.1.1 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen, wegen Landeshoheit, Grenzen und Gerichtsbarkeit der Ämter Vechta und Cloppenburg (1383-1803)
1585 - 1588
Enthält: u.a. drei auf Pergament verfasste Notariatsschreiben des Notars Euerhardt Staderman über den Besitz am Gogericht Südholz und Schilderung der gewalttätigen Überfälle von Beamten des Amts Vechta (09.10.1585; 16.10.1585 und 20.02.1586); Fragenkatalog und Beantwortung der an die Geschworenen des Holzgerichts von Goldenstadt gestellten Fragen (enthält ebenfalls die Namen der Geschworenen des Gerichts, 1586); Schreiben des Herzogs Wilhelm der Jüngere von Braunschweig-Lüneburg an die Regierung Münster wegen der Gewalttaten und Streitigkeiten über das Gogericht Südholz und Wunsch nach einem Verhandlungstermin (12.06.1586); Schreiben der Gräfin Margarethe von Hoya und Bruchhausen an die Regierung Münster zur Überlassung des Gogerichs Südholz (26.03.1587); Kompromiss zwischen dem Fürstbistum Münster und der Grafschaft Diepholz über das Gogericht Südholz (24.03.1587 und 19.02.1587, Bl. 64 ff.)
Regierung Münster
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.3 Zentrale Behörden (Tektonik)
- Behörden des Niederstifts Münster (Bestand)
- 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 (Gliederung)
- 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen (Gliederung)
- 1.1.1 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen, wegen Landeshoheit, Grenzen und Gerichtsbarkeit der Ämter Vechta und Cloppenburg (1383-1803) (Gliederung)