Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpflege
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JÜ 01 Online, 1163
JÜ 01 Online Bürgermeisterei / Amt Jüchen
Bürgermeisterei / Amt Jüchen >> 19 Fürsorge- und Sozialwesen, Jugendpflege und Jugendhilfe
1936 - 1937
Enthält u. a.: Antrag des Bürgermeisters an den Landrat betreffend Gewährung eines Zuschusses zur Einrichtung von zwei Hitlerjugendheimen; Zusammenstellung der Abrechnungen über Arbeiten an den Hitlerjugendheimen in Hoppers und Kelzenberg; Nachweisung über die Zahl der Jugendlichen, die von der staatlichen Jugendpflege erfasst werden, 1936; Übersicht über die den HJ-Gliederungen im Vierteljahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1935ff zugeflossenen Mittel; namentliche Erfassung der körperbehinderten Jugendlichen; Sportstatistik, Oktober 1935; Antrag des Bürgermeisters an den Landrat um einen Zuschuss zur Beschaffung von Turn- und Sportgeräten für die NS-Jugendverbände; Beschwerden der Gebrüder Quack aus Mürmeln betreffend Betreten der Felder während der Fußballspiele; Halbjahresbericht des Jugenddezernenten für das Halbjahr vom 1. April 1936 bis 30. September 1936; Nachweisung über die Zahl der Jugendlichen, die von der staatlichen Jugendpflege erfasst werden, Januar 1936; Halbjahresbericht über die Jugenderziehung außerhalb der Schule, März 1937.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ