Gersdorff, Bd. 06
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12881 Genealogica, Nr. 1512 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
12881 Genealogica
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1542 - 1847
Enthält u. a.: Streit um den Nachlass von Martha von Gersdorff, geborene von Lüttichau, auf Lipsa.- Entschuldigungen für krankheitsbedingte Abwesenheiten.- Beförderung und Besoldung von Offizieren.- Verkauf des Ritterguts Oppeln.- Untersuchung gegen Peter Rudolf von Gersdorff und Joachim von Schilling wegen Vergewaltigung.- Leichenpredigt für Johanna Sophia von Gersdorff, geborene von Houwald.- Nachlass des im Duell getöteten Graf Adolf Nikolaus von Gersdorff.- Eheverlöbnis zwischen Johanne Friedericke Charlotte von Gersdorff und Karl von Salza und Lichtenau.- Vormundschaft über die minderjährigen Geschwister Friedrich August Adolf und Charlotte Louise Erdmuth von Gersdorff.- Klage von Graf Georg Ernst von Gersdorff auf Hermsdorf gegen Louise Auguste Lasius, geborene Puttrich, als Erbin des Kriegsgerichtsrats August Puttrich zu Dresden wegen zurückgeforderter Anwaltskosten.- Gehaltsabzug bei Friedrich August Ernst Joseph von Gersdorff wegen seiner Schulden bei dem Dresdner Schutzjuden Daniel Löbel Collin.- Untersuchung gegen Friedrich August Ernst Joseph von Gersdorff wegen eines an Itzig Eybeschütz ausgestellten Wechsels.- Pensions- und Besoldungsquittungen.- Bestellung von Vormündern.- Verzögerungen bei einem Rechtsstreit zwischen dem Kammerherrn Johann Georg von Gersdorff und dem Manufakturinspektor Johann Friedrich Böttger.- Bitten um Bereitstellung von Baumaterial für Bauten auf Rittergütern.- Gehaltsabzug beim Appellationsrat August Rudolf von Gersdorff wegen Bezahlung seiner Gläubiger.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:14 MEZ