Besuch von Anthony Eden, dem stellvertretenden Führer der Opposition im britischen Unterhaus, in Berlin Sondersendung des RIAS
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451045/002
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1948 >> Juli 1948
Donnerstag, 15. Juli 1948
ab 00'00: (O-Ton, engl) Brigadier Benson: Voraussetzung der Bekanntheit von Anthony Eden. Nur ein Tag Aufenthalt in Berlin (1'00)
ab 01'00: (O-Ton) N.N.: Spricht in Vertretung von General Herbert. Anthony Eden ist einer der führender Politiker von Großbritannien. Freude über den Besuch (1'05)
ab 02'25: (O-Ton, engl, danach dt Übersetzung) Anthony Eden, stellvertretender Führer der Opposition im britischen Unterhaus: Meinungsverschiedenheiten zwischen den Großmächten. Sehnsucht nach Frieden. In Großbritannien gibt es unterschiedliche Meinungen über die Innen-, Finanz- und Wirtschaftspolitik. Einigkeit in der Verteidigung der Grund- und Menschenrechte. Achtung vor der Berliner Bevölkerung. Hoffnung, daß sich weise Ratschläge durchsetzen. Ziel ist es, ein einiges Europa aufzubauen (9'30)
ab 12'35: (O-Ton) Jakob Kaiser, ehemaliger Vorsitzender der Ostzonen-CDU: Dank an Eden für den Kampf um die gleichen Rechte/Menschen der Ostzone lieben die Freiheit. Erinnerung an den 20. Juli 1944. Zwei Anliegen: Einigkeit und Freiheit für das deutsche Volk und die Verbundenheit Berlins mit Deutschland. Das deutsche Volk braucht Vertrauen (5'00)
ab 17'45: (O-Ton) Carl-Hubert Schwennicke, Vorsitzender des Landesverbandes der LDP von Berlin: Freude über die Anteilnahme aus dem Ausland für die Bevölkerung von Berlin. Kritik über die sowjetische Besatzungsmacht. Berliner Bevölkerung hat sich für die Freiheit entschieden. Dank an die Flugzeugbesatzungen. Berlin wird deutsche Hauptstadt bleiben (5'15)
ab 23'20: (O-Ton) Franz Neumann: Vorsitzender der Berliner SPD: Kein Interesse an der Bildung eines westdeutschen Staates. Festhalten an der Einheit des deutschen Volkes. "Wir sind die besseren Demokraten". Erinnerung an die französische Revolution. Dank an die Westalliierten (6'30)
ab 01'00: (O-Ton) N.N.: Spricht in Vertretung von General Herbert. Anthony Eden ist einer der führender Politiker von Großbritannien. Freude über den Besuch (1'05)
ab 02'25: (O-Ton, engl, danach dt Übersetzung) Anthony Eden, stellvertretender Führer der Opposition im britischen Unterhaus: Meinungsverschiedenheiten zwischen den Großmächten. Sehnsucht nach Frieden. In Großbritannien gibt es unterschiedliche Meinungen über die Innen-, Finanz- und Wirtschaftspolitik. Einigkeit in der Verteidigung der Grund- und Menschenrechte. Achtung vor der Berliner Bevölkerung. Hoffnung, daß sich weise Ratschläge durchsetzen. Ziel ist es, ein einiges Europa aufzubauen (9'30)
ab 12'35: (O-Ton) Jakob Kaiser, ehemaliger Vorsitzender der Ostzonen-CDU: Dank an Eden für den Kampf um die gleichen Rechte/Menschen der Ostzone lieben die Freiheit. Erinnerung an den 20. Juli 1944. Zwei Anliegen: Einigkeit und Freiheit für das deutsche Volk und die Verbundenheit Berlins mit Deutschland. Das deutsche Volk braucht Vertrauen (5'00)
ab 17'45: (O-Ton) Carl-Hubert Schwennicke, Vorsitzender des Landesverbandes der LDP von Berlin: Freude über die Anteilnahme aus dem Ausland für die Bevölkerung von Berlin. Kritik über die sowjetische Besatzungsmacht. Berliner Bevölkerung hat sich für die Freiheit entschieden. Dank an die Flugzeugbesatzungen. Berlin wird deutsche Hauptstadt bleiben (5'15)
ab 23'20: (O-Ton) Franz Neumann: Vorsitzender der Berliner SPD: Kein Interesse an der Bildung eines westdeutschen Staates. Festhalten an der Einheit des deutschen Volkes. "Wir sind die besseren Demokraten". Erinnerung an die französische Revolution. Dank an die Westalliierten (6'30)
0:29:55
Audio-Visuelle Medien
Benson, ?; Brigadier
Kaiser, Jakob; Politiker, 1888-1967
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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